Bald ist Baubeginn

Stadt baut an der Ludlstraße mehr als 300 Wohnungen

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So sehen die Visionen für das Areal an der Ludlstraße in Hadern aus, wenn die Gewofag es bebaut hat.

Lange musste der Bezirksausschuss warten, doch es hat sich gelohnt. An der Ludlstraße in Hadern wird gebaut. Es kommen nicht nur viele neue Wohnungen.

München - Lange hat man im Bezirksausschuss (BA) Hadern auf den Moment gewartet, jetzt ist es so weit: An der Ludlstraße wird gebaut. Wie berichtet, soll auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Menaristraße, Ida-Schuhmacher-Weg, Senftenauer Straße und Lindauer Autobahn ein neues Quartier entstehen. Wie Robert Zengler von der Gewofag dem BA am Montagabend berichtete, soll Mitte August mit dem Bauabschnitt 1 begonnen werden. Derzeit wird die alte Nachkriegssiedlung auf dem Areal abgerissen.

Die Gewofag errichtet hier nach den Plänen des Wiener Architekturbüros „Alles Wird Gut Architektur ZT GmbH“ 373 neue Wohnungen. Die Grün- und Freiflächen gestaltet das Münchner Büro „el:ch Landschaftsarchitekten GbR“.

Die Gegend, die bislang nicht den besten Ruf hatte, soll attraktiver werden. Neben einem Haus mit jeweils drei Kindergarten- und Krippengruppen wird es ein Familien- und Beratungszentrum, einen Quartierstreff, eine ambulante betreute Wohngemeinschaft und zwölf Künstlerateliers geben. Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Großhadern will dort außerdem ein Mehrgenerationenhaus betreiben.

Baustellen-Zufahrt erfolgt über Ammerseestraße

Christian Schäffler vom Büro „pwb“ erläuterte den Ablauf. Mit Einrichtung der Baustelle wird die Ludlstraße für den Verkehr gesperrt werden. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt ausschließlich über die Ammerseestraße, die Ausfahrt entweder über die Menari- oder über die Senftenauer Straße. So soll zusätzlicher Verkehr im Bereich der Senftenauer Schule vermieden werden. Fußgänger und Radler sollen auf den Ida-Schuhmacher-Weg ausweichen, der dafür eine Straßenbeleuchtung erhält.

Ob die Ludlstraße nach Fertigstellung wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben wird, steht noch nicht fest. Wie BA-Chef Johann Stadler (CSU) mitteilte, steht ein Stadtratsbeschluss dazu noch aus. Es sei aber zu befürchten, dass der Stadtrat gegen eine Umwidmung zur Spielstraße votiere. Ganz sicher ist dagegen, dass die angrenzend zur Schule errichtete Containeranlage für Flüchtlinge wieder verschwinden wird. „Die können wir nicht auf dem Baufeld unterbringen, weil wir nahezu zu 100 Prozent bebauen“, sagte Schäffler. Die Gewofag wird die Grünfläche von der Stadt anmieten und wegen der nahen Schule mit einem Schallschutz versehen.

Margot Deny

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