Mordkommission ermittelt

Bis zur Bewusstlosigkeit auf ihn eingetreten: Gruppe prügelt jungen Münchner (26) auf Intensivstation

Faust
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Mit Fausschlägen und Fußtritten schlug eine Gruppe auf einen jungen Münchner ein (Symbolbild).

Ein Streit mit einer Gruppe junger Erwachsener eskalierte in München und endete für einen Münchner auf der Intensivstation. Nun ermittelt die Mordkommission.

  • Zwei junge Münchner gerieten mit einer Gruppe junger Erwachsenen in Hadern in Streit.
  • Die Auseinandersetzung eskalierte und endete für einen 26-Jährigen auf der Intensivstation.
  • Nun ermittelt die Mordkommission der Polizei München.

München - In München gerieten zwei junge Münchner (26 und 27) mit einer Gruppe junger Erwachsenen aneinander. Der Streit eskalierte und endete für den 26-Jährigen mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation. Zu dem Vorfall kam es bereits in der Nacht zum 13. Juni 2020.

Junge Münchner geraten mit Gruppe aneinander - Streit eskaliert 

Wie die Polizei erst an diesem Sonntag berichtet, geriet der 26-jährige Münchner in der Fürstenrieder Straße auf Höhe der Würmtalstaße mit mehreren vorwiegend jungen Erwachsenen - zunächst verbal - in eine Auseinandersetzung. Sein 27 Jahre alter Begleiter versuchte laut Pressebericht noch eine Eskalation zu vermeiden und ging mit seinem Freund weg. Doch die Gruppe folgte den beiden.

München: 26-Jähriger „bis zur Bewusstlosigkeit attackiert“

Im Verlauf des Streits wurde der 26-Jährige zu Boden geschlagen und „mit Fußtritten sowie Faustschlägen bis zur Bewusstlosigkeit attackiert“, heißt es im Polizeibericht. Auch der 27-jährige Begleiter wurde niedergeschlagen. 

Erst als ein unbeteiligter Autofahrer anhielt und mit seinem Beifahrer einschritt, seien die zunächst unbekannten Angreifer geflüchtet, so die Polizei. Der Beifahrer leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe bei dem schwerverletzten Münchner, der in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert wurde. 

Münchner mit diversen Gesichtsbrüchen auf Intensivstation

Aufgrund der erlittenen Verletzungen, wie diversen Gesichtsbrüchen, musste er nach Angaben der Polizei auf die Intensivstation und insgesamt 16 Tage stationär behandelt werden. 

Zwischenzeitlich konnte er wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, ist allerdings weiterhin krankgeschrieben. Sein Begleiter, der 27-jährige Münchner, wurde ambulant behandelt. 

Am Riemer See sind mehrere Badegäste aneinander geraten, teilweise waren Messer und ein Hammer im Spiel. Die Polizei ermittelt.

Münchner auf Intensivstation geprügelt - Mordkommission ermittelt

In Folge der intensiven Ermittlungen durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München konnten schließlich alle Angreifer ermittelt werden. Ein 22-jähriger Münchner und ein 21-jähriger Münchner befinden sich mittlerweile wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen werden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München fortgeführt.

Auch in München hat eine Gruppe junge Männer auf einen Münchner eingeprügelt, nachdem der Zivilcourage bewiesen hatte.

Weitere Meldungen aus München: Am Wochenende befanden sich sowohl mehrere Hobby-Kapitäne als auch deren Retter in Lebensgefahr, nachdem mehrere Schlauchboote auf der Isar gekentert waren. Nun ist ein Isar-Abschnitt für Bootsfahrer gesperrt.

Auf dem Mittleren Ring herrschte am Samstag Chaos: Tausende Motorradfahrer hatten auf das Demo-Verbot gepfiffen.

va

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