120 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Nach schwerem Brand: Das ist der Stand im Klinikum Großhadern

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Ganze Arbeit hat das Feuer am Samstag in diesem Gang im Erdgeschoss des Universitätsklinikums Großhadern geleistet. Der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Verrußte Gänge, Krankenbetten, von denen nur das Metallgerüst blieb: Die Bilder aus dem Klinikum Großhadern nach dem Brand am Samstag waren verheerend. Am Montag gab es einen ersten Überblick über den Schaden und die Folgen für die Patienten. Fest steht auch: Brandstifter war keiner am Werk.

München - Mitarbeiter des Krankenhauses hatten, wie berichtet, am Samstag gegen 22 Uhr Rauch entdeckt und Alarm ausgelöst. Einige in einem Gang im Erdgeschoss abgestellte Betten brannten, rund 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München kamen zu Hilfe und löschten den Brand. Am Montag meldete die Polizei, dass das Feuer offenbar von einem der Betten ausgegangen war: Darunter waren Akkus verbaut, die zu brennen begannen, warum wird noch geprüft.

Das Wichtigste: „Menschen kamen nicht zu Schaden“, sagte Kliniksprecherin Irene Kolb-Micaud. Denn: Der betroffene Ambulanztrakt werde nachts nicht betrieben – weil hier kein stationärer Betrieb ist, seien ohnehin weder Mitarbeiter noch Patienten vor Ort gewesen. „Somit war auch eine Evakuierung nicht notwendig.“

Ein Schadstoffgutachter war gestern vor Ort. Der betroffene Bereich, der Behandlungstrakt West im Erd- und Obergeschoss, ist noch gesperrt. Heute Mittag soll eine Firma mit der Reinigung beginnen. „Die Räume der Ambulanz der Kinderkardiologie werden mehrere Tage außer Betrieb sein.“ Die ambulanten Tätigkeiten wurden auf die stationäre Station verlagert. Kolb-Micaud: „Die stationäre Versorgung in der Kinderkardiologie ist nicht von dem Brand betroffen und läuft wie gewohnt weiter.“

Auch der Patientenbetrieb in der Chirurgischen Poliklinik B und in der Neurologischen Poliklinik konnte gestern wieder aufgenommen werden. Kolb-Micaud: „Der Patientenbetrieb findet bis auf wenige Einschränkungen im Wegeleitsystem wie gewohnt statt. Behandlungen müssen nicht verschoben werden. Der OP-Betrieb läuft ebenfalls normal weiter.“ Bleibt die Frage nach dem Schaden: Die Polizei sprach gestern von einem geschätzten Betrag in sechsstelliger Höhe.

ast

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