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OP-Zentrum eingeweiht: Haderns neues Herzstück

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München - Helle, glatte Flächen, klare Fassade: Wir stehen vor einem Tempel der Medizin. Genauer gesagt: vor dem neuen Operationszentrum (OPZ) des Klinikums Großhadern.

Am Dienstag war feierliche

OPZ Großhadern
Der ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Walter Jauch in einem der neuen ­Operationssäle. © Bodmer

Schlüsselübergabe und Eröffnung der Räume. Innerhalb von fünfeinhalb Jahren hat man das Großprojekt umgesetzt. Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor und Vorstands-Chef am Klinikum der Universität, sagt: „Das neue OPZ ist das Herzstück moderner und interdisziplinärer Hochleistungsmedizin, das uns ermöglicht, die Sicherheit für Patienten und die Qualität der Medizin weiter zu verbessern.“

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OPZ Großhadern
Der Wartebereich in Beige- und Gelb-Tönen. © Bodmer

nsgesamt umfasst das OPZ eine Fläche von etwa 14 500 Quadratmetern, ausgestattet mit modernster Medizintechnik. Neben dem OP-Bereich ist in dem siebengeschossigen Gebäude auch die Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) angesiedelt. Von hier aus werden die OP-Säle mit Material versorgt. Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) wird ebenfalls im OPZ untergebracht und neu organisiert. 365 Tage im Jahr stehen hier rund um die Uhr Fachärzte aller Disziplinen bereit.

Die Baukosten lagen bei insgesamt 196 Millionen Euro inklusive Einrichtung.

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Operationssäle

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OPZ Großhadern
© Bodmer

ier zeigt Professor Bernhard Heindl einen von 32 Operationssälen für stationäre Patienten. Neuheit: Die Ärzte können einen fahrbaren Computertomographen einsetzen – so sind Aufnahmen möglich, ohne den Patienten ­bewegen zu müssen. Zudem stehen vier OPs für ambulante Fälle bereit: morgens operieren, abends heimfahren!

Intensivbetten

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OPZ Großhadern
© Bodmer

m OPZ gibt es Intensivbetten für ­insgesamt 70 Schwerstkranke. Die ­Patienten liegen hier in Ein- oder Zwei­-Bett-Zimmern.

Röntgen, Video & Co.

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OPZ Großhadern
© Bodmer

ie ein riesiger Tablet-Computer … Hier zeigt Dr. Sebastian Stopp das so genannte Buzz-System. Auf einem Bildschirm an der OP-Wand können sich die Ärzte beispielsweise Röntgenaufnahmen des ­Patienten ansehen und sie – wie auf dem iPad – per Fingerwisch drehen. Auch ­Videokonferenzen – etwa in andere ­Operationssäle – sind möglich.

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