Pfleger schlich sich nachts in Zimmer

Patientin erlebt Vergewaltigungs-Alptraum in Großhadern

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Im Klinikum Großhadern in München soll ein Pfleger eine Frau versucht haben, zu vergewaltigen.

München - Ein Pfleger soll im Münchner Klinikum Großhadern versucht haben, eine Patientin, die dort stationär untergebracht war, zu vergewaltigen. Die Frau blieb danach noch drei Wochen im Krankenhaus. 

Wie die Polizei auf Anfrage der Onlineredaktion mitteilt, handelt es sich um eine 65-jährige Patientin, die wegen gesundheitlicher Probleme stationär im Klinikum Großhadern untergebracht war.

Ein Pfleger (55) soll sich nachts zu ihr ins Zimmer geschlichen, sich auf sie gelegt und versucht haben, die Frau zu vergewaltigen. Diese wehrte sich aber laut Polizei heftig, so dass er schließlich von ihr abließ. Das Ganze soll sich bereits am 5. Juni zugetragen haben. Die Frau war aber wohl völlig verängstigt. Erst nach ihrer Entlassung - drei Wochen später - fasste die 65-Jährige sich ein Herz und erstattete Anzeige bei der Polizei. 

Daraufhin wurde der 55-jährige Pfleger vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Münchner Polizeipräsidiums gebracht. Durch den zuständigen Ermittlungsrichter wurde nun Haftbefehl erlassen.

Ein Sprecher des Klinikums Großhadern sagte am Dienstagnachmittag auf Nachfrage der tz: „Wir stehen in Kontakt zur Polizei und unterstützen sie bei den Ermittlungen.“ Und: „Es geht jetzt darum, diese Vorgänge lückenlos aufzuklären.“

kg/tz

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