Michael – das Titel-Kindl

WM-Bub: Er kam in der Finalnacht zur Welt

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Gestatten, ich bin das Müncher WM-Kindl: Michael im Arm seines stolzen Vaters Adrian Lacatus.

München - Nicht nur im Final-Stadion und an den Fernsehschirmen gab es in der Nacht zum Montag große Spannung. Sondern auch im Kreißsaal in Großhadern. Michael ist das WM-Kindl!

Kurz nach Mitternacht: Böller knallen, Autokorsos schieben sich hupend durch die Stadt, Remmidemmi in der City. Ganz München feiert den Titel. Viel ruhiger geht es derweil im Klinikum Großhadern zu. Dort kommt der kleine Michael Adrian zur Welt: München freut sich über ein waschechtes WM-Kindl! Auch wenn er erst um vier Minuten nach Mitternacht das Licht der Welt erblickt – exakt 40 Minuten nachdem uns Mario Götze ins Glück schoss um 23.24 Uhr: Michael ist für uns von Geburt an ein Champion!

Jeder Fußballfan fühlt mit dem frischgebackenen Vater Adrian Lacatus: Sein Lieblingsspieler Thomas Müller erklimmt den Fußball-Olymp – und er ist nicht dabei. Während seine Frau im Kreißsaal liegt, bleibt Adrian Lacatus trotz schwarz-rot-goldenem Finaltriumph treu an ihrer Seite. Außer, um im Raum nebenan einen kurzen Blick auf das Geschehen im Fernsehen zu erhaschen. Die freudestrahlende Mutter versteht ihren Liebsten nur allzu gut: „Meinem Mann wäre es natürlich lieber gewesen, wenn Michael früher zur Welt gekommen wäre. Aber er hat sich eben Zeit gelassen.“ Volle drei Tage hat die Mutter auf ihren Ersgeborenen warten müssen. Der Geburtstermin war schon für den 10. Juli angesetzt.

Die Elternfreuden machen das verpasste Jahrhundert-Finale natürlich schnell wieder wett. Der kleine Wonneproppen ist kerngesund, bringt 3800 Gramm auf die Waage und misst 56 Zentimeter. Für die Mutter gibt es sowieso wichtigeres als Fußball: „Sport ist für mich Männersache.“ Ob WM-Kindl Michael neben dem zweiten Vornamen auch das Fußballfieber des Vaters geerbt hat?

Michael hat den historischen 13. Juli also um exakt für Minuten verpasst. Zwei andere Promis hatten aber an ihrem Geburtstag direkt Grund zur Freunde: Günther Jauch und Wolfgang Heubisch. Zeitgleich zum Triumph der deutschen Nationalmannschaft feierte Publikumsliebling Günther Jauch am Finalsonntag seinen 58. Geburtstag. Nach FDP-Debakel und Landtags-Rauswurf hatte auch Wolfgang Heubisch endlich wieder etwas zu bejubeln: Der ehemalige bayerische Kunstminister wurde 68. Alles Gute!

Simon Tischer 

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