Hakenkreuz-Tattoo bringt Nazi in Knast

Nazi-Tattoos an den Händen: Rene M. (45) muss deshalb jetzt ins Gefängnis.
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Nazi-Tattoos an den Händen: Rene M. (45) muss deshalb jetzt ins Gefängnis.

Seine Nazi-Gesinnung trägt Rene M. (45) offen zur Schau: Auf die Finger der rechten Hand hat er Hakenkreuze und „Hass“ tätowiert – mit eindeutigen SS-Runen.

Zweimal war der arbeitslose Maurer deshalb schon wegen verfassungswidriger Kennzeichen verurteilt worden. Aber er weigert sich, die NS-Symbole zu entfernen.

Zusammen mit seiner Mama und seinem Bruderherz hatte er am 8. Oktober auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Bier getrunken, als Polizeibeamte ihn kontrollierten. Den Beamten fielen die Nazi-Tattoos auf. Er trage die rechte Hand immer in der Hosentasche, behauptete der Angeklagte. der ohne Anwalt erschien. „Aber wenn ich den Personalaufweis zeigen muss, brauche ich beide Hände.“ Die Polizei habe ihn also zum Vorzeigen der verfassungswidrigen Kennzeichen genötigt...

Rene M. bringt es auf sage und schreibe 20 Vorstrafen: Diebstähle, Raubüberfälle, Trunkenheit im Verkehr und so weiter. Häufig saß er im Knast.

Ob er die Tattoos noch habe, fragte ihn die Richterin. „Klar habe ich die noch“, antwortete Rene M. Er werde diese nicht entfernen. Sie seien Ausdruck seiner Gesinnung. Schön doof, die Strafe fiel so viel härter aus als im Strafbefehl vorgesehen: Sechs Monate Knast ohne Bewährung! Die Richterin: „Zu Ihren Gunsten spricht nichts.“ Wenn er wieder aus dem Knast kommt und keine Handschuhe trägt, droht im eine neue Anzeige.

ebu.

Quelle: tz

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