Ärger über rücksichtslose Taxifahrer

Absperrgitter gegen wild parkende Taxis am Pasinger Bahnhof

An der Bäckerstraße warten die Taxifahrer auf geh- und Radwegen, bis ein Platz am Taxistand gegenüber vom Bahnhof Pasing frei wird.
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An der Bäckerstraße warten die Taxifahrer auf geh- und Radwegen, bis ein Platz am Taxistand gegenüber vom Bahnhof Pasing frei wird.

Schon lange kritisiert der Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing, dass Taxifahrer rund um den Bahnhof Pasing auf Geh- und Radwegen parken. Nun soll die Stadt ein Zeichen setzen

Pasing - Der Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing will mit Absperrungen verhindern, dass Taxifahrer verbotenerweise auf den Geh- und Radwegen an der Bäckerstraße parken, wenn der Taxistand am Bahnhofsplatz in Pasing voll ist. Regelmäßig blockieren wild parkende Taxis das Durchkommen für Radler und Fußgänger. Die Viertelpolitiker hatten daher schon häufiger über eine Verlegung des Taxistandes an die Nordumfahrung diskutiert.

Appelle an Taxifahrer am Pasinger Bahnhofplatz nützen nichts gegen wildes Parken

Sie hatten es aber immer wieder bei Appellen an die Fahrer belassen. Doch nun reicht es dem Bezirksausschuss: Mobile Absperrgitter sollen die Wege freihalten. „Die Inanspruchnahme des Radwegs als Taxi­spur stellt eine rücksichtslose Verhaltensweise gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern dar, die der BA nicht akzeptieren kann“, heißt es in einem gemeinsamen Antrag. Diskussionsbedarf herrschte bei der jüngsten Sitzung nur noch, ob die Ladezonen auf dem Gehweg vor den Geschäften noch befahrbar sein sollen.

Diese Parken auf dem Gehweg an der Bäckerstraße will der Bezirksausschuss durch temporäre Absperrgitter unterbinden.

Ingrid Standl (Grüne) sprach sich klar dafür aus: „Man kann nicht alles komplett absperren. Dort ist ein Ärztehaus, zu dem die Patienten kommen müssen. Nur um die Taxifahrer zu disziplinieren, dürfen nicht andere leiden.“ Rüdiger Schaar (SPD) befürchtete dagegen, dass dann die Taxifahrer dort parken würden. „Wir müssen ein klares Zeichen setzen.“

Letztendlich wollte es das Gremium einstimmig zunächst mit Absperrungen versuchen, die eine Zufahrt zu den Lieferzonen zulassen. Die Absperrung sollen nur temporär kommen.

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