Mehr Platz für Radfahrer

Albert-Roßhaupter-Straße: BA fordert, eine Fahrspur zugunsten eines breiteren Fahrradweges zu streichen

Eine statt zwei Fahrspuren, dadurch mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger: Der Bezirksausschuss Sendling-Westpark fordert die Umsetzung der Maßnahmen des Radentscheides.
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Eine statt zwei Fahrspuren, dadurch mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger: Der Bezirksausschuss Sendling-Westpark fordert die Umsetzung der Maßnahmen des Radentscheides.

Die Veränderung der Albert-Roßhaupter-Straße ist eine der Maßnahmen, die der Stadtrat als Reaktion auf den Radentscheid beschlossen hatte. Der zuständige Bezirksausschuss fordert jetzt, die Pläne zeitnah umzusetzen. Was sich auf der Straße ändern soll

Sendling-Westpark - 160 000 Münchner haben ihre Unterschrift unter das Bürgerbegehren zum Radentscheid gesetzt. In Folge dessen hat der Stadtrat Ende 2019 und Anfang 2020 Maßnahmen für bestimmte Straßen beschlossen. Eine davon ist die Albert-Roßhaupter-Straße, zwischen zwischen Partnach- und Luise-Kiesselbach-Platz. Der Bezirksausschuss Sendling-Westpark hat nun gefordert, diese Maßnahme zeitnah umzusetzen.

München, Albert-Roßhaupter-Straße: Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger

Vorgesehen ist, die Straße je Richtung von zwei auf einen Fahrstreifen zu reduzieren. Dadurch könnte der Radweg verbreitert und im Bereich der jetzigen Parkplätze verlaufen. Die Parkplätze sollen erhalten bleiben und auf den Bereich der aktuell zweiten Fahrspur verlegt werden. Dadurch könnte zudem der Gehweg verbreitert werden.

Radschnellweg Planegg-München: Route geeignet, um Zuwachs an Radfahrern gerecht zu werden

Das Viertelgremium sprach sich auch dafür aus, die geplante Radschnellroute von Planegg nach München über die Albert-Roßhaupter-Straße verlaufen zu lassen. „Die hierzu überlegten Routen wären sicher geeignet, den erwarteten Zuwachs an Radfahrenden aufzunehmen“, heißt es im Antrag der SPD-Fraktion, dem das Gremium in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich zugestimmt hat.

soph

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Kommentare

Nozomi07Antwort
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Ja, volle Zustimmung. Es sind schon beide Achsen ins Würmtal sinnvoll.

NormalsportlerAntwort
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... die Trasse käme aber zw. Gräfelfing und Pasing im Würmtal an. Von Krailling oder Planegg ist der Weg durch Gräfelfing nicht gerade optimal und ein ganz schöner Haken wenn man eigentlich von Krailling zur Implerstraße will. (zum Harras gut 25% mehr Weg).
Beide Routen haben ihre Berechtigung und sollten so ausgebaut sein, dass man zügig fahren kann. Die Würmtalstraße ist zw. HAdern und Planegg bereits ziemlich gut, da kann man heute schon zügig fahren, weitere Maßnahmen beschränken sich auf ein paar Abschnitte die eine neue Oberfläche brauchen und Markierungsarbeiten.
Bei der Studie für die Würmtalroute über Pasing wurde innerhalb geschlossener Ortschaften mit ca 50s Zeitverlust / km durch Knotenpunkte gerechnet (also zusätzlich zur theoretischen Fahrzeit bei gleichmäßiger Reisegeschwindigkeit) . Das halte ich für einen Schnellweg für relativ viel und einen Grund keinen Umweg zu fahren. Um auf 12 km Gesamtstrecke 5 minuten herauszufahren müsste man ja deutlich schneller Fahren aus auf der direkten Route, und das ist durchs Würmtal einfach nicht gegeben.
Da der Radverkehr sehr viel umwegsensitiver ist als der KFZ Verkehr, braucht es eher mehr brauchbare Einfallstraßen als für KFZ, nicht alles muss ein optimaler Schnellweg sein, aber keine Route darf im Nichts enden, und keine Route darf durch Verkehrsberuhigte Bereiche oder Zone 30 Gebiete mit Rechts vor Links geführt werden.
Also lieber mehr gute Strecken als ein oder zwei Showprojekte

Nozomi07
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Östlich des Luise-Kieselbach-Platzes sind die zwei Fahrspuren je Richtung unnötig, ab Partnachplatz ist es eh nur eine. Das scheint mir ein historisches Relikt zu sein.

Zu beachten ist aber, dass hier wieder eine Straßenbahn vorgesehen ist. Da muss man eine gute Lösung finden, damit man in 10 Jahren nicht wieder alles aufbuddelt.

Einen Rad-Schnellweg ins Würmtal könnte ich mir besser entlang der Ammerseestraße vorstellen, da hat man größtenteils bereits eine Trasse.