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Nach Schuhbeck-Insolvenz in München: Gespräche mit möglichen Investoren ‒ jetzt auch Gewürzhandel betroffen

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Von: Jonas Hönle, Marco Litzlbauer

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Der Star-Koch aus München, Alfons Schuhbeck.
Auch der Gewürzhandel von Alfons Schuhbeck ist von der Insolvenz betroffen. (Symbolbild) © Ursula Düren/dpa

Alfons Schuhbeck hatte gehofft, seinen Gewürzhandel halten zu können. Nach der Insolvenz des Münchner Star-Kochs laufen ersten Gespräche mit potentiellen Investoren.

Update: 03. August

Auch Schubecks Gewürzhandel von Insolvenz betroffen - Ermittlungen gegen Star-Koch aus München

Alfons Schuhbeck, der Star-Koch aus München, hat im Juli überraschend Insolvenz angemeldet. Mittlerweile laufen die ersten Gespräche mit potentiellen Investoren, wie die Kanzlei von Insolvenzverwalter Max Liebig am Dienstag mitteilte. „Zum aktuell noch frühen Zeitpunkt sind noch keine konkreten Ergebnisse zu den diesbezüglichen Bemühungen absehbar.“

Laut der Mitteilung hat Schuhbeck inzwischen auch einen Insolvenzantrag für seinen Gewürzhandel gestellt. Mitte Juli, als er bekannt gab, Insolvenz für seine Restaurants und den Partyservice angemeldet zu haben, hatte er nach eigenen Angaben noch gehofft, den Gewürzhandel halten zu können.

Der Betrieb laufe überall derzeit noch „nahtlos weiter“, wie es in der Mitteilung des Insolvenzverwalters hieß. Noch bis einschließlich September sei der Lohn für die Beschäftigten sicher. Er werde aus dem Insolvenzgeld gezahlt.

Schuhbeck hatte im vergangenen Monat Insolvenz angemeldet und dafür ausgebliebene staatliche Coronahilfen verantwortlich gemacht. Das bayerische Wirtschaftsministerium äußerte sich nicht konkret zu diesem Einzelfall, betonte aber, dass alle Berechtigten auch finanzielle Hilfe bekommen haben.

Gegen Schuhbeck laufen seit längerem Steuerermittlungen, wie der Gastronom eingeräumt hat. Die Münchner Staatsanwaltschaft äußert sich unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht zu dem Fall.

Und auch das Bundesamt für Justiz (BFJ) geht gegen den Münchner Star-koch vor, weil er seit 2017 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht haben soll. Da dies gegen die im Handelsgesetzbuch für mehrere Arten von Unternehmen vorgeschriebene Offenlegungspflicht verstößt, hat die Bonner Behörde Ordnungsgeldverfahren eingeleitet.

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München: Alfons Schuhbeck meldet Insolvenz an - wie viele Mitarbeiter betroffen sind

Erstmeldung: 18. Juli 2021

München - „Nachdem die vollmundig angekündigten Staatshilfen bei mir bis heute ausgeblieben sind, muss ich für meine Betriebe Insolvenz anmelden“, sagte Schuhbeck laut Mitteilung vom Sonntag mit Blick auf die Corona-Pandemie. „Das ist ein wirklich schwerer Schritt, aber mir bleibt nichts anderes übrig.“ So berichtet es die Nachrichtenagentur dpa.

Von der Insolvenz, die er beim Amtsgericht München angemeldet habe, sind der Mitteilung zufolge seine Restaurants am Platzl in der Münchner Innenstadt betroffen und auch sein Partyservice.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet. Den Informationen der Zeitung zufolge wurde am 14. Juli ein Insolvenzberater bestellt.

Bis zuletzt habe Schuhbeck auf die staatlichen Finanzhilfen gehofft und private Gelder in sein Unternehmen gesteckt. „Doch jetzt ist Schluss“, heißt es in der Mitteilung.

„Ich werde schon einen Neustart für mich hinbekommen, aber meine rund 50 Mitarbeiter trifft das richtig hart“, sagte Schuhbeck. Laut Mitteilung hofft er, seinen Gewürzhandel und sein Beratungsgeschäft retten zu können: „Ich will weitermachen, und vielleicht ist die Insolvenz sogar eine Chance, aus der wir schnell wieder rauskommen.“

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