Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung

Angriff am Hauptbahnhof: Münchner schlägt Transgender-Person im Rollstuhl ins Gesicht

Ein Beamter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof.
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Ein Beamter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof.

Ein Münchner schlägt, beleidigt und bedroht am Hauptbahnhof eine Transgender-Person im Rollstuhl. Der Polizei ist der Mann bereits bekannt.

Ein 27-jähriger Münchner schlug am Samstag einer Transgender-Person am Hauptbahnhof kräftig mit der Hand ins Gesicht. Laut Bericht der Bundespolizei kam es zu dem Angriff in einer S-Bahn Richtung Petershausen.

Zuvor habe der Ramersdorfer die Person im Rollstuhl aus Nürnberg schon am Bahnsteig ehrverletzend beleidigt und verbal bedroht - dort waren etlichen Reisenden anwesend.

Angriff auf Transgender-Person im Rollstuhl am Münchner Hauptbahnhof

Der Münchner, der eine freiwillige Alkohol-Atemmessung verweigerte, wurde durch alarmierte Bundespolizisten vorläufig festgenommen. Gegen ihn, der schon mehrfach mit Gewaltdelikten polizeilich in Erscheinung trat, wird wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt.

Da der Tatverdächtige zum Tatzeitpunkt nicht die - nach wie vor vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung trug - wird wegen des Verstoßes gegen das Bayerische Infektionsschutzgesetz die zuständige Behörde informiert.

Bundespolizei München/jh

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