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Barrierefreie Lösung am Aubinger Bahnhof ‒ BA würde sich an provisorischer Rampe beteiligen

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Der BA möchte sich an einer Rampe am Aubinger Bahnhof beteiligen.
Der BA möchte sich an einer Rampe am Aubinger Bahnhof beteiligen. © Andreas Schwarzbauer

Der BA Aubing kämpft weiter für eine barrierefreie Lösung am Aubinger Bahnhof – und stellt zum 150. Geburtstag der Bahnstrecke München-Kaufering Geld für eine Rampe in Aussicht.

Der Bezirksausschuss würde sich finanziell an einer provisorischen Rampe am Aubinger Bahnhof beteiligen, wenn sie dann zeitnah kommt. Das hat das Gremium jüngst beschlossen.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

BA in Aubing würde sich für einen barrierefreien Bahnhof an Rampe beteiligen

Seit Jahrzehnten warten die Bürger auf eine barrierefreie Ortsverbindung zwischen Aubing und Neuaubing. Die Grünen haben nun den 150. Geburtstag der Bahnstrecke München-Kaufering 2023 als Anlass für einen erneuten Anlauf genommen.

Die Stadt soll sich für eine Interimslösung einsetzen, die bis zum viergleisigen S4-Ausbau genutzt werden kann. „Die Finanzierung soll aus Budgetmitteln des BA 22 erfolgen“, heißt es im Antrag.

Doch so weit wollten die anderen Fraktionen nicht gehen. „Wir wissen nicht, wie teuer es wird. Es gibt Rampen, die kosten 50 000 Euro aufwärts. Das könnten wir nicht stemmen“, meinte Manfred Spannagl (CSU). Er befürchtete zudem ein falsches Signal an die Bahn.

Grünen-Sprecherin Dagmar Mosch erklärte: „Wir wollen dadurch die Wichtigkeit für den BA nochmal herausstellen.“ Ihre Parteikollegin Karin Binsteiner ergänzte: „In fast allen Kommunen ist es inzwischen Usus, dass sie so etwas mittragen.“

Der BA müsse nicht die kompletten Kosten tragen, aber er könne sich beteiligen, meinte sie. Das Gremium will nun prüfen lassen, ob ein finanzieller Zuschuss aus seinem Budget überhaupt möglich ist.

Egbert Scherello von der Bürgervereinigung sieht allerdings die Stadt in der Pflicht. Die Stadtbaurätin habe 2019 ein Provisorium versprochen.

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