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Aubing: Vorstoß für barrierefreien Bahnhof und attraktives Zentrum

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Ein Dach mit durchsichtigen Solarpanelen über dem Bahnhof Aubing soll als Lärmschutz für das vorgeschlagene Wohnhaus dienen.
Ein Dach mit durchsichtigen Solarpanelen über dem Bahnhof Aubing soll als Lärmschutz für das vorgeschlagene Wohnhaus dienen. © Lumion

Bürgervereinigung Aubing lässt Architekturbüro einen Entwurf zur Neugestaltung des Aubinger Bahnhofs und des nördlich angrenzenden Areals erarbeiten

Aubing - Ein futuristisches Solardach als Lärmschutz, ein 16 Meter hoher Wohnriegel, ein Ärztezentrum, ein Kiosk und natürlich ein barrierefreier Zugang – die Bürgervereinigung Aubing hat von einem Architekturbüro einen Entwurf zur Neugestaltung des Aubinger Bahnhofs sowie des nördlich angrenzenden Bereichs erarbeiten lassen. „Es könnte ein attraktives Quartierszentrum für Aubing entstehen. Infrastruktur, die im Ort fehlt, könnte man dort unterbringen“, sagt der Vorsitzende der Bürgervereinigung Aubing-Neuaubing, Jürgen Müller.

Barrierefreier Zugang und Dach als Lärmschutz für Bahnhof Aubing

Über dem Bahnhof Aubing haben die Architekten ein Dach mit durchsichtigen Solarpanelen vorgesehen. Es dient als Lärmschutz für die Umgebung. Dort, wo sich derzeit der Park&Ride-Parkplatz und die Fahrradständer befinden, könnten zwei neue Gebäude mit Arztpraxen,die in Aubing dringend benötigt werden, und Wohnungen entstehen. Auch ein Bahnhofskiosk und eine Mobilitätsstation wie am Westkreuz könnten darin integriert werden. Zudem sei es vorstellbar, sie auf Stelzen zu bauen, um darunter Parkplätze unterzubringen, sagt Müller.

Am Bahnhof Aubing sollen ein langgezogener Wohnblock (blaues Dach) und ein Ärztezentrum (braun) entstehen.
Am Bahnhof Aubing sollen ein langgezogener Wohnblock (blaues Dach), ein barrierefreier Zugang und ein Ärztezentrum (braun) entstehen. © Lumion

Die Pläne enthalten des weiteren einen barrierefreien Zugang zum Bahnhof. Dabei ist offen, ob die von der Bürgervereinigung vorgeschlagene Rotunde oder eine andere Lösung kommt. Wichtig sei aber, auch das Areal an der Ubostraße 7 bis 11mit Technischem Hilfswerk (THW), Ubo 9, Jugendtreff, Feuerwehr und Reitstallmiteinzubeziehen – am besten durch die Aufstellung eines Bebauungsplans für den gesamten Bereich.

Bürgervereinigung greift Wettbewerb für Areal um Bahnhof Aubing vor

Das Konzept sei ein erster Vorschlag, um mit der Verwaltung in ein „konstruktives Gespräch“ zu kommen, so Müller. Die Bürgervereinigung Aubing greife damit einem Wettbewerb vor, „der aus welchen Gründen auch immer noch nicht ausgeschrieben wurde, obwohl der Stadtrat ihn schon im Juli 2019 beschlossen hat“. „Wir wollen endlich Bewegung in das Thema bekommen, denn irgendwann müssen wir mal mit der Planung anfangen“, so Müller. Schon lange kämpfen die Aubinger für einen barrierefreien Bahnhof.

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