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Neuer Corona-Impfstoff gegen Omikron-Variante ‒ Impfungen in Bayern sollen zügig beginnen können

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Von: Jonas Hönle

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Eine Spritze wird vor den Schriftzug «Impfung» gehalten.
Die Corona-Impfung mit dem an die Omikron-Variante BA.1 angepassten Impfstoff soll in Bayern schnell beginnen können. (Symbolbild) © Friso Gentsch/dpa

Der Corona-Impfstoff gegen die Virus-Variante BA.1 sollen in Bayern schnell über die Impfzentren erhältlich sein. Die Impfung soll auch einen Vorteil gegen BA.5 bringen.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat grünes Licht für die beiden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna gegeben, die an den Subtyp BA.1 der Omikron-Variante des Corona-Virus angepasst sind, auch die EU-Kommission ließ die Vakzine zu.

Eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) steht allerdings noch aus.

Corona-Impfung gegen Omikron-Variante BA.1 soll in Bayern zügig starten

In Deutschland wollen die Bundesländer bei der Impfung mit dem neuen Omikron-Impfstoff auf niedergelassene Ärzte und die Impfzentren setzen. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Ländern hervor. Apotheken scheinen dagegen kaum eine Rolle zu spielen.

Schon in den beiden Wochen ab diesem Montag sollen rund 14 Millionen Dosen des BA.1-Präparats von Biontech/Pfizer und Moderna kommen. Wie der Impfstoff zu den Impfwilligen kommt, organisieren die Länder und die Kommunen.

In Bayern gibt es derzeit trotz geringer Nachfrage noch 80 Impfzentren - teils mit eingeschränkten Öffnungszeiten. „Wir können in Bayern zügig mit den Impfungen beginnen, sobald der angepasste Impfstoff im September angekommen ist“, sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

BA.1 spielt in Deutschland zwar keine Rolle mehr, Experten gehen aber davon aus, dass die neuen Impfstoffe auch einen Vorteil gegen den derzeit dominierenden Subtyp BA.5 bringen.

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