Einschränkungen fallen

Corona-Lockerungen für Veranstaltungen in Bayern ‒ Auch Clubs und Discos dürfen wieder öffnen

Menschen tanzen in einer Diskothek.
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Clubs und Discos dürfen in Bayern ab Oktober wieder öffnen. (Symbolbild)

Lockerung der Corona-Regeln für Veranstaltungen in Bayern. Im Sport- und Kulturbereich dürfen 25.000 Personen teilnehmen. Auch Clubs und Discos dürfen ab Oktober öffnen.

  • Neue Corona-Lockerungen in Bayern.
  • Clubs und Discos dürfen ab Oktober wieder öffnen.
  • Veranstaltung sind wieder mit 25.000 Teilnehmern möglich.

Die Corona-Regeln in Bayern werden ab Donnerstag massiv gelockert: Die FFP2-Maskenpflicht und die allgemeine Kontaktbeschränkung fällt und der Wechselunterricht an Schulen gehört der Vergangenheit an.

Die coronabedingte Sperrstunde (1.00 Uhr) in der Gastronomie entfällt. Im Handel, bei Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen entfallen die Kunden- oder Besucherbeschränkungen nach Quadratmeter.

Lockerungen gibt es auch für Veranstaltungen im Sport und Kulturbereich sowie für Clubs und Diskotheken. Dafür gilt in Innenräumen die 3G-Regel - Zugang also nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete.

Und: Statt der Corona-Inzidenz soll allein die Klinik-Auslastung für schärfere Corona-Regeln entscheidend sein. All das hat das Kabinett am Dienstag beschlossen.

Corona-Lockerungen für Clubs und Discos in Bayern ab Oktober

Clubs und Diskotheken sollen in Bayern ab Oktober wieder öffnen können. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München nach der Sitzung des Ministerrates mit. Das sei „sicherlich die mutigste Entscheidung“.

Er kündigte eine Regelung wie in Baden-Württemberg an. Demnach sollen nur Menschen Zutritt haben, die von Covid-19 genesen, gegen eine Corona-Infektion geimpft oder negativ darauf getestet wurden.

Dabei reiche allerdings kein Schnelltest, sondern es müsse ein PCR-Test sein, betonte Söder - „weil dort das Abstandhalten naturgemäß die größte Herausforderung ist“.

Corona-Lockerungen in Bayern ‒ Veranstaltungen mit 25 000 Teilnehmern erlaubt

Bayern erlaubt Sport- und Kulturevents oder Kongresse mit bis zu 25 000 Teilnehmern. Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen soll fallen.

Veranstaltungsorte, die bis zu 5000 Menschen fassen, dürfen komplett ausgelastet sein, überschreitet die Teilnehmerzahl die 5000er Grenze, muss mehr Platz sein.

„Für den 5000 Personen überschreitenden Teil darf 50 Prozent der weiteren Kapazität des Veranstaltungsorts genutzt werden“, heißt es in dem Beschluss des Ministerrates.

Auch Stehplätze dürfen demnach in diesem Rahmen unbegrenzt ausgewiesen werden. Voraussetzung für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern ist ein Sicherheits- und Hygienekonzept.

„Öffentliche Festivitäten“ wie Volksfeste bleiben jedoch weiterhin untersagt. Für Ersatzveranstaltungen gilt inzidenzunabhängig die 3G-Regel.

dpa/lby/jh

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