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Bayern: Einzelhandel zieht positives Zwischenfazit für Weihnachtsgeschäft 2022

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Von: Benedikt Strobach

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Die Corona-Inzidenz in München sinkt, doch für Einzelhändler läuft das Geschäft vor Weihnachten nicht. (Symbolbild)
Bayerns Einzelhandel zieht für das Weihnachtsgeschäft 2022 ein positives Fazit. Zahlen wie vor Corona konnten jedoch nicht erreicht werden. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Der Einzelhandel in Bayern hat für das Weihnachtsgeschäft 2022 ein positives Zwischenfazit gezogen. Das Niveau vor Corona wurde aber nicht erreicht.

Bayern ‒ Zum vierten Advent hat der Handelsverband Bayern eine größtenteils positive Zwischenbilanz gezogen. Der Wintereinbruch spielt dem Handel in die Karten: Sinkende Temperaturen bedeuten steigende Kauflust, wie Verbandssprecher Bernd Ohlmann der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Samstag erklärte. Man sei insgesamt zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft, es laufe „besser als von vielen befürchtet“.

Bayern: Einzelhandel zieht positives Zwischenfazit für Weihnachtsgeschäft ‒ Niveau vor Corona jedoch nicht erreicht

Der zu erwartende Umsatz in den beiden letzten Monaten von 15,4 Milliarden Euro ist im Vergleich zum Vorjahr fünf Prozent gestiegen. Dennoch liegt der Umsatz 10 bis 15 Prozent unter dem Niveau zum Vor-Corona-Jahr 2019. Da helfen auch nicht die frostigen Temperaturen, die Textilkleidung und Wintersportartikel zu beliebten Geschenken machen. Auch beim Onlinehandel gebe es einen Kaufrückgang.

Für die kommende Woche sind die Hoffnungen groß, schon jetzt berichten unter anderem Händler aus München von einem großen Ansturm. Es „wird mehr geschoben, als dass man geht“, sagt Ohlmann. An Heiligabend bleiben die Geschäfte bis 14.00 Uhr auf ‒ so lange haben Last-Minute-Shopper noch die Möglichkeit, Geschenke zu besorgen. Beliebt sind dieses Jahr besonders Bücher, Schreibwaren, Uhren, Schmuck, Spielwaren, Sportartikel und Bekleidung.

Damit fällt das Fazit deutlich besser aus als im Vorjahr. 2021 hatte Ohlmann der dpa am vierten Advent noch gesagt, man könne das Weihnachtsgeschäft „in die Tonne hauen“. Damals war im Vergleich zu 2019 in Bayern 30 bis 40 Prozent weniger Umsatz gemacht worden.

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