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FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV: Streit um Corona-Lockerung in Bayern ‒ Lauterbach mit Kritik, Holetschek kontert

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Von: Jonas Hönle

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Die FFP2-Masken sollen im Nahverkehr und beim Einkaufen Pflicht werden.
Corona-Lockerung: In Bayern ist die FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV gefallen. (Symbolbild) © dpa/Sven Hoppe

Nach dem Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn in Bayern kam Kritik von Lauterbach. Holetschek kontert in dem Streit um die Corona-Lockerung.

In Bayern ist die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn im Nahverkehr (ÖPNV) gefallen - dafür gab es Kritik von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat diese nun zurückgewiesen.

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Nach Corona-Lockerung in Bayern: Streit um FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV - Kritik von Lauterbach, Rechtfertigung von Holetschek

Der CSU-Politiker sagte am Samstag: „Bayern hat mit am längsten von allen Bundesländern an der FFP2-Maske festgehalten.“ Das Gutachten des Sachverständigenausschusses am Freitag habe bestätigt, dass für die Schutzwirkung einer Corona-Maske insbesondere der richtige Sitz entscheidend sei.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hatte die Abschaffung der FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV in Bayern zuvor kritisiert. Das sei angesichts der Corona-Sommerwelle ein klarer Fehler, schrieb er auf Twitter. „Lockern in Welle hinein wirkt unlogisch und diskreditiert den gleichzeitigen Ruf nach mehr Maßnahmen durch den Bund.“

Holetschek betonte: „Wichtig ist, dass die Maskenpflicht weiter besteht und die Masken korrekt getragen werden.“

Von Lauterbach forderte der bayerische Minister, noch vor der Sommerpause einen Entwurf für ein winterfestes Infektionsschutzgesetz vorzulegen, „anstatt sorgfältig abgewogene Entscheidungen der Länder zu kritisieren“.

Und weiter: „Der Ball liegt beim Bundesgesundheitsminister. Karl Lauterbach muss liefern, damit wir gut vorbereitet in den Herbst kommen.“

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Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn in Bayern

Seit diesem Samstag ist im Freistaat nur noch eine medizinische Maske in Bus und Bahn vorgeschrieben. „Wir setzen damit stärker auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger“, hatte Holetschek zur Begründung gesagt. „In den heißen Sommermonaten, wie wir sie jetzt erleben, und unter den derzeitigen pandemischen Bedingungen halten wir dies für verhältnismäßig.“

Das bayerische Kabinett hatte die entsprechende Änderung der Corona-Verordnung am Dienstag beschlossen. Hierzu sagte Lauterbach, er sei sicher, dass Holetschek dabei überstimmt worden sei.

In anderen Bundesländern wie Berlin und Hamburg müssen Fahrgäste derzeit noch eine FFP2-Maske in Bussen und Bahnen tragen, andernorts wie in Sachsen reicht eine OP-Maske.

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