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30 000 Schüler aus der Ukraine in Bayern ‒ An den Schulen treffen sie auch auf Lehrer aus ihrem Heimatland

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Von: Jonas Hönle

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Schüler in einer Klasse
Rund 700 Menschen aus der Ukraine arbeiten an Bayerns Schulen. © Robert Michael/dpa

Viele geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine gehen mittlerweile in Bayern zur Schule. In Brückenklassen treffen sie im Unterricht auch auf Landsleute.

Vor Russlands Krieg in der Ukraine sind viele Familien nach Bayern geflohen. Mittlerweile gehen ihrer Kinder im Freistaat in die Schule und treffen dort auch auf Lehrer, die aus ihrem Heimatland kommen.

In den Klassen der fünften bis neunten Jahrgangsstufen unterrichten mehr als 700 Personen aus der Ukraine ihre jungen Landsleute.

Die Zahlen ließen sich zunächst nur hochrechnen, hieß es aus dem bayerischen Kultusministerium, da das Schuljahr im Freistaat erst in der Vorwoche begonnen hatte. Noch nicht alle Schulen hätten ihre Zahlen zurückgemeldet.

Geflüchtete Schüler an Schulen in Bayern treffen auf Lehrer aus der Ukraine

Etwa 30 000 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine besuchen derzeit nach Ministeriums-Angaben bayerische Schulen.

In den Grundschulen gehen ukrainische Kinder direkt in die Regelklassen und bekommen eine zusätzliche Deutschförderung. In den weiterführenden Schulen sind Brückenklassen eingerichtet, um die Schüler auf den regulären Unterricht vorzubereiten.

An den weiterführenden Schulen in Bayern unterrichten 400 bis 500 Personen, die auch in der Ukraine als Lehrer gearbeitet haben. Dazu kämen dann noch Hilfskräfte, die ohne eine entsprechende vorausgehende Tätigkeit nun in den Klassen arbeiten würden.

„Zum Unterrichtsstart wurden insgesamt rund 830 eingerichtete Brückenklassen für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 an den Mittelschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen und Gymnasien gemeldet“, teilte eine Sprecherin des Kultusministeriums mit.

Natürlich gebe es auch für die Schulen die Möglichkeit, außerhalb der Brückenklassen Menschen aus der Ukraine als Lehr- oder Unterstützungskräfte einzusetzen. Deren Zahl erfasse das Ministerium aber nicht.

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