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DWD: Sommer 2022 in Bayern war zweitwärmster seit Messbeginn ‒ im Deutschland-Vergleich mit viel Niederschlag

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Von: Jonas Hönle

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Hitze-Sommer in München
Der Sommer 2022 in Bayern war der zweitwärmste seit Beginn der DWD-Messung. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Der Sommer 2022 war der zweitwärmste seit Beginn der Messungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) und liegt beim Niederschlag-Vergleich in Deutschland vorn.

Der Sommer in diesem Jahr war in Bayern besonders heiß. Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war 2022 der zweitwärmste seit Beginn der Messungen - auf Platz eins liegt der Sommer 2003.

Sommer in Bayern ist zweitwärmster seit Beginn der Messung - Temperatur im Durchschnitt bei 19,5 Grad

Laut DWD lag die Temperatur im Sommer durchschnittlich bei 19,5 Grad. Das sind 3,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Deutschlandweit zählt der Sommer 2022 zu den vier wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.

Sommer 2022 in Deutschland - Im Vergleich viel Niederschlag in Bayern

Mit einem Niederschlag von fast 205 Litern pro Quadratmeter war Bayern das vergleichsweise nassestes Bundesland in Deutschland, wie der DWD am Dienstag in Offenbach mitteilte.

Am meisten regnete es im Sommer mit mehr als 500 Litern pro Quadratmeter unmittelbar an den Alpen, sehr trocken blieb es dagegen in Unterfranken. So fielen in Bad Kissingen in den vergangenen drei Monaten keine 30 Liter pro Quadratmeter.

Andernorts goss es zuweilen in Kübeln: Wertach-Bichel im Allgäu kam zum Beispiel am 19. August auf rund 114 Liter pro Quadratmeter.

Mit rund 840 Stunden Sonnenschein war dieser Sommer in Bayern zudem der zweitsonnenreichste seit Aufzeichnungsstart.

Der DWD erfasst die Sonnenscheindauer seit 1951, Temperaturen und Niederschläge werden seit 1881 kontinuierlich aufgezeichnet.

Die Preise für Gas, Strom und Lebensmittel für Verbraucher steigen aufgrund der Rekord-Inflation in Bayern. Seit der Ölkrise war die Teuerung nicht so hoch.

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