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Bezirksausschuss möchte Kulturveranstaltung in Ramersdorf-Perlach um ein Jahr verschieben

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Von: Roman Wintz

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Menschen stehen vor einem hellblauen Zelt mit der Aufschrift „Stadtteilwoche‘“
Die Kulturtage in Ramersdorf-Perlach sollen nicht im nächsten Jahr stattfinden, sondern auf das Jahr 2023 verschoben werden. © Archiv

Die Entscheidung für die Stadtteilwoche im Jahr 2022 war eigentlich schon beschlossene Sache. Doch mit einem Antrag der SPD/Linke und CSU auf Verlegung kam die Sache noch einmal ins Rollen.

Der Ostpark feiert im Jahr 2023 sein 50-jähriges Jubiläum. Diese Gelegenheit hat die SPD/Linke und CSU beim Schopfe gepackt und beantragt, die Stadtteilwoche zeitgleich zu veranstalten. Nach fünf Jahrzehnten ist der Ostpark den Münchnern ans Herz gewachsen, der Sommer wie Winter vielfältige Erholungsmöglichkeiten bietet. Jung und Alt tummeln sich in der grünen Oase, mit Seeblick und Biergarten.

Laut Fraktionsgemeinschaft und CSU lässt sich die Jubiläumsfeier bestens mit der ursprünglich für 2022 geplanten Stadtteilwoche verbinden. Zuletzt fanden die Kulturtage 2008 in Ramersdorf statt. Zelte, Buden, Stände und ein abwechslungsreiches Programm schaffen für Besucher ein unterhaltsames Ambiente. Ob Kunst, Sport oder Musik – jeder kommt auf seine Kosten. Auch für die Kleinen und Senioren ist gesorgt.

Die Fraktionsgemeinschaft und CSU sehen in der Zusammenlegung der Feste einen wesentlichen Baustein für die Feier des Ostparks, die Stadtteilwoche wird damit auch nochmals aufgewertet. CSU-Fraktionssprecher Simon Soukup sagte, durch die Zusammenlegung stünden die Chancen auf eine sinnvolle Organisation und Finanzierung, somit also ein gelungenes Fest, am besten. Fraktionssprecherin der SPD/Linke, Astrid Schweizer, fügte hinzu: „Ich sehe die Bündelung der Veranstaltungen auch als die geeignetste Lösung.“

Gegenwind kam von den Grünen. Fraktionssprecherin Bärbel Girardin sagte: „Die Menschen im Ramersdorf-Perlach freuen sich auf ihre Stadteilwoche und wollen sich nicht mit einer Verschiebung abspeisen lassen.“ Für den Bereich Finanzen und Planung konnte sie in der Sitzung allerdings keine konkreten Vorschläge machen.

Grünen-Politikerin Beatrix Katzinger sagte, dass die vergangenen Monate viele Entbehrungen für die Menschen bereitgehalten hätten und daher brauche es Lichtblicke nötiger denn je. Trotz aller Bemühungen wurde mehrheitlich für eine Verschiebung der Stadtteilwoche auf 2023 gestimmt.

Roman Wintz

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