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Ende der Corona-Maskenpflicht im Einzelhandel und in Gastronomie in Bayern ‒ Doch Kunden tragen weiter Maske

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Von: Jonas Hönle

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Eine Kundin im Supermarkt mit Corona-Maske.
Viele Kunden im Supermarkt tragen auch nach dem Wegfall der Corona-Maskenpflicht weiterhin die Maske. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Obwohl die Corona-Regeln um die Maskenpflicht im Handel und in der Gastronomie in Bayern weggefallen sind, trägt der Großteil der Kunden weiterhin die Maske.

Die Corona-Maskenpflicht im Einzelhandel ist am Sonntag weggefallen, doch das Bild in den Supermärkten in Bayern hat sich am Montag kaum verändert. Die Mehrheit der Kunden und Mitarbeiter trägt nach wie vor die Maske, wie der Handelsverband Bayern mitteilte. Rund 90 Prozent hielten daran fest, sagte Geschäftsführer Bernd Ohlmann. Er sei positiv überrascht: „Die Maske ist kein Auslaufmodell.“

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Trotz Wegfall der Corona-Maskenpflicht in Bayern - Kunden tragen weiterhin Maske

Auch in kleineren Läden mit wenigen Menschen überwiege die Maske, sagte Ohlmann. Wobei sich die Mitarbeiter dort oft den Maskengepflogenheiten der Kunden anpassten. Insgesamt geht der Verbandsvertreter allerdings davon aus, dass die Maske auf Dauer seltener wird - insbesondere wenn die Corona-Inzidenz weiter sinkt und es wärmer werde.

Vor dem Wegfall der Maskenpflicht hatten zahlreiche große Lebensmittel- und Einzelhandelsketten klargemacht, dass sie keine entsprechende Regel über das Hausrecht erlassen. Das wollte einer Umfrage des Handelsverbands zufolge nur jeder neunte Händler in Bayern. Viele Betriebe wollten ihre Kunden aber um das freiwillige Tragen einer Maske bitten.

Wegfall der Corona-Regeln in Bayern - Keine Maskenpflicht und Zugangsbeschränkungen in Gastronomie und Einzelhandel

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) zog eine positive Bilanz des ersten Tages ohne Maskenpflicht und Zugangskontrollen am Sonntag. „Die Stimmung war gelöst“, berichtete Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. Insgesamt trug ihm zufolge noch etwa die Hälfte der Gäste eine Maske. Beim Personal waren es etwa 30 Prozent.

Der Wegfall der Corona-Regeln sei „ein Schritt in die Normalität“, sagte Geppert. Das Schlüsselwort sei Eigenverantwortung. Nur ein Bruchteil der Wirte setzt einer Umfrage des Dehoga zufolge per Hausrecht auf Zugangsbeschränkungen oder Maskenpflicht.

Die Maskenpflicht und andere Corona-Regeln in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens sind seit Sonntag weggefallen. Die Staatsregierung empfiehlt allerdings, in Innenräumen wie im Handel weiter Masken zu tragen. Größere Zwischenfälle rund um den Wegfall der Regelungen oder die Durchsetzung des Hausrechts wurden zunächst nicht bekannt.

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