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Trotz Wegfall der Maskenpflicht im Einzelhandel ‒ Viele Bayern tragen weiterhin Corona-Maske beim Einkaufen

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Von: Jonas Hönle

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Mit Maske beim Einkaufen
Trotz Wegfall der Maskenpflicht sind viele Bayern mit Maske beim Einkaufen. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa

Im Einzelhandel tragen viele Bayern weiter eine Corona-Maske - trotz Wegfall der Maskenpflicht. In den Supermärkten wird aber wieder Mehl und Sonnenblumenöl knapp.

Die meisten Corona-Regeln im Alltag wurden gelockert, seit einer Woche gelten nur noch die sogenannten Basisschutzmaßnahmen. So ist auch die Maskenpflicht beim Einkaufen gefallen. Dennoch tragen weiterhin viele Menschen im Einzelhandel eine Maske.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Die aktuelle Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Sonntag im Überblick.

Auch nach Wegfall der Maskenpflicht - Viele Bürger in Bayern tragen beim Einkaufen weiterhin eine Corona-Maske

Nach Einschätzung des Handelsverbands Bayern (HBE) trägt eine große Mehrheit der Bürger im Einzelhandel weiterhin eine Corona-Maske - trotz Wegfall der Maskenpflicht.

In größeren Geschäften seien es mutmaßlich an die 80 bis 90 Prozent, sagte Sprecher Bernd Ohlmann am Samstag auf dpa-Anfrage. „Der Wegfall der Maskenpflicht hat nicht dazu geführt, dass nun keine Masken mehr getragen werden.“

In kleineren Geschäften werde zwar eher auf die Maske verzichtet, aber auch dort sind die Maskenträgerinnen und -träger demnach in der Mehrheit.

„Totgesagte leben bekanntlich länger, das gilt auch für die Maske“, sagte Ohlmann. Die Maskenpflicht beim Einkaufen gilt seit 3. April nicht mehr.

Kein Kaufrausch trotz Ende der Corona-Maskenpflicht - Sonnenblumenöl und Mehl in Bayerns Supermärkten wegen Ukraine-Krieg knapp

Einen Kaufrausch hatte die Abschaffung der Maskenpflicht nach Ohlmanns Worten ebenfalls nicht zur Folge. Sowohl die Corona-Pandemie als auch der Ukraine-Krieg drücken demnach auf die Stimmung.

Bayernweit ist derzeit Sonnenblumenöl in sehr vielen Supermärkten ausverkauft - zumindest konventionelle Produkte. Auch Mehl ist knapp, so dass viele Geschäfte den Verkauf von Sonnenblumenöl und Mehl auf eine Flasche beziehungsweise zwei Pakete Mehl pro Einkauf rationiert haben. Die teureren Bioprodukte sind eher verfügbar.

Im Einzelhandel leiden viele Geschäfte außerdem derzeit unter Personalausfällen. „Wir haben einen sehr hohen Krankenstand von über zehn Prozent“, sagte Ohlmann. In Bayern gibt es etwa 58 000 Einzelhändler.

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