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Mehr Kapazität für Corona-Impfung im Landkreis München: Neue Impfstraße nur für Kinder in Unterschleißheim

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Eine Corona-Impfung
Die Impf-Kapazität im Landkreis München wird ausgebaut. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa

Die Impf-Kapazität im Landkreis München wird erhöht. Es gibt wieder drei Impfzentren und es soll mehr Angebote zur Corona-Impfung, auch in den einzelnen Gemeinden, geben.

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Hallo München ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. © Hallo München

Update: 18. Januar: Erweiterte Kapazität in Unterschleißheim

Um mehr Impfungen durchführen zu können, hat das Impfzentrum Unterschleißheim seine Kapazitäten erweitert. So gelten auch neue Öffnungszeiten: Von 8 bis 22 Uhr können Impfwillige sich den Piks abholen.

Zudem wurde eine zweite Impfstraße hinzugefügt, die speziell für Kinder gedacht ist. In Begleitung eines Erziehungsberechtigten werden Kinder ab fünf Jahren mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Comicfiguren an den Wänden und ein großes Spielzimmer zur Nachbeobachtung sorgen für reichlich Ablenkung für die Kleinen. Am Ende bekommen die Kinder sogar eine Urkunde für ihre Tapferkeit.

Weiterhin kann man sich auch wieder ohne Termin impfen lassen. Zwar wird es immer noch empfohlen, einen Termin über die offizielle Plattform der Impfzentren oder telefonisch unter 089 3120344-22 auszumachen, dennoch kann man auch spontan vorbeikommen. Eine Vorabregistrierung ist dennoch empfohlen, mit Wartezeiten ist zudem zu rechnen.

Update: 02. Dezember

Neue Corona-Impfzentren im Landkreis München - Impfung in Oberhaching und Unterschleißheim

Im Landkreis München gibt es wieder drei stationäre Corona-Impfzentren. Neben Haar bieten jetzt auch wieder die Anlaufstellen in Oberhaching und Unterschleißheim Impfungen an. Das teilte das Landratsamt München am Mittwoch mit.

Die Arbeiten liefen demnach auf Hochtouren, um die neuen Impfzentren in Betrieb zu nehmen.

Wer sich in den Impfzentren des Landkreises München impfen lassen möchte, benötigt dazu einen Termin. Impfwillige können ab sofort Termine über das Registrierungsportal BayIMCO buchen.

Die Impfzentren bauen ihre Kapazitäten weiter aus. Demnach werden auch laufend neue Termine online gestellt. Sollte also mal kein Termin verfügbar sein, lohne sich ein erneuter Blick zu einem späteren Zeitpunkt. Alternativ ist auch die Terminbuchung per Telefon unter den jeweiligen Hotlines möglich.

Impfzentrum Oberhaching

Keltenring 16

82041 Oberhaching

Tel.: 089/248 86 19 60

Öffnungszeiten: Montag-Sonntag: 8:00 bis 18:00 Uhr

Impfzentrum Unterschleißheim

IT-Port, Freisinger Str. 3 Gebäude 3A (bei der S-Bahn-Station Lohhof)

85716 Unterschleißheim

Tel.: 089/312 03 44 -22

Öffnungszeiten: Montag-Sonntag: 8:00 bis 18:00 Uhr

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Kapazität wird ausgebaut: Mehr Corona-Impfzentren, mobile Impfbusse und Gemeinde-Impftage im Landkreis München

Erstmeldung: 24. November

Im Landkreis München wird die Impf-Kapazität in den nächsten Tagen deutlich ausgeweitet. Wie das Landratsamt mitteilt, soll es künftig wieder drei stationäre Impfzentren geben. Neben dem Impf-Angebot in Haar sollen neue Standorte in Oberhaching und Unterschleißheim entstehen.

Während in Oberhaching voraussichtlich die bereits bewährte Immobilie am Keltenring erneut zum Einsatz kommen wird, befindet sich die Unterkunftssuche in Unterschleißheim noch in den letzten Zügen.

Darüber hinaus setzt der Landkreis auch weiterhin auf niederschwellige Angebote zur Corona-Impfung Dabei unterstützt das Bayerische Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe ab Samstag die mobilen Impf-Teams des Malteser Hilfsdienstes.

Alle Informationen, Termine und Haltestationen der kommenden Impfbus-Aktionen sind im Sonderaktions-Kalender des Landkreis München abrufbar.

Wer sich im Impfzentrum Haar impfen lassen möchte, benötigt dazu einen Termin. Diesen bucht man sich am besten im Registrierungsportal BayIMCO. Alternativ ist auch die Terminbuchung per Telefon unter 089/24 88 06 660 möglich.

Corona-Impfung im Landkreis München - Wieder drei Impfzentren und mehr Kapazität geplant

Außerdem sollen in Abstimmung mit den jeweiligen Kommunen regelmäßige Gemeinde-Impftage in verfügbaren Immobilien vor Ort veranstaltet werden. Zudem werden geprüft, inwieweit auch für die weiteren Impfbus-Aktionen künftig Termine über die jeweiligen Kommunen vergeben werden können. Dadurch sollen Wartezeiten für Impfwillige zu verkürzen und die Impfteams, die derzeit an und über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus gehen, entlastet werden.

Darüber können Impfwillige ab 29./30. November wieder jeden Montag und Dienstag den Impf-Drive-in an der Jochen Schweizer Arena nutzen.

Impfstoff bei Corona-Impfung im Landkreis München - Weniger Biontech, dafür mehr Moderna

Da die Höchstbestellmenge des Impfstoffs von Biontech durch das Bundesgesundheitsministerium gedeckelt ist, wird die Bestellmenge des Impfstoffs von Moderna deutlich erhöht. Damit soll der Bedarf an Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen bedient werden.

In diesem Zusammenhang weisen die Verantwortlichen aus Landratsamt und Impfteams noch einmal darauf hin, dass keine Wahlfreiheit hinsichtlich des zu verabreichenden Impfstoffs besteht. Laut aktueller Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) haben nur Personen unter 30 Jahren sowie Schwangere Anspruch auf eine Impfung mit dem Biontech-Impfstoff.

Landrat Christoph Göbel richtete am Dienstag seinen Dank an alle Beteiligten, die mit vereinten Kräften seit Wochen intensiv die Planungen vorantreiben: „Auch in der aktuell fordernden und angespannten Situation trotzen sie allen Widrigkeiten, setzen die immer neuen und nicht immer gänzlich nachvollziehbaren Entscheidungen übergeordneter Stellen um und finden Wege und Möglichkeiten, wie alle Bedarfe und Ansprüche möglichst gut bedient werden können.“

Auch wenn mancher öffentlich kundgetane Unmut nachzuvollziehen sei, treffe die Kritik oft genau diejenigen, die lediglich den ihnen übertragenen Aufgaben nachkämen und dabei mehr und mehr an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit kämen. Bei aller gerechtfertigten Kritik dürfe Respekt und Anstand nicht gänzlich außer Acht gelassen werden. Beleidigungen, Beschimpfungen oder sogar tätliche Übergriffe seien nicht akzeptabel, ergänzt Göbel.

Quellen: www.hallo-muenchen.de

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