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Corona-Inzidenz in München über 300 ‒ Polizei kontrolliert verstärkt Zutritts-Regeln und Maskenpflicht

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Die Stadt München hat die Ausgaben für öffentliche Dienstleistungen veröffentlicht.
In München steigt die Corona-Inzidenz über 300. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Die Corona-Inzidenz in München steigt sprunghaft an. Polizei-Kontrollen der 3G-, 3G plus- und 2G-Regeln sowie der Maskenpflicht. Hohe Nachfrage nach Impfungen.

Die Corona-Inzidenz in München schießt rasant in die Höhe und hat sich innerhalb weniger Tage mehr als verdoppelt. Gab das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag noch einen Wert von 124 an, liegt die Inzidenz am Montag schon bei 334,7

Auch in Bayern und Deutschland steigt die 7-Tage-Inzidenz ungebremst weiter.

Aufgrund der steigenden Corona-Fälle werden in München auch die Intensivbetten knapp. Laut DIVI Intensivregister liegen am Montagvormittag 107 Corona-Patienten auf der Intensivstation, davon müssen 55 invasiv beatmet werden.

Einsätze der Polizei München am Wochenende - Kontrolle der 3G-, 3G plus- und 2G-Regeln

Um die Corona-Lage unter Kontrolle zu bringen hat Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) angekündigt, das die Polizei die Zutritts-Regeln verstärkt überprüfen soll.

Von Freitag bis Montag gab es deswegen 1125 Polizei-Kontrollen in München, um die Einhaltung der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, insbesondere hinsichtlich der 3G-, 3G plus- und 2G-Regeln sowie der Maskenpflicht zu überprüfen. Dabei wurden 46 Verstöße geahndet.

Corona-Inzidenz in München steigt ungebremst - Verschärfte Regeln in Kitas seit Montag

Aufgrund der aktuelle Corona-Lage in München gelten seit Montag in den Kitas wieder die Betreuung in festen Gruppen.

Ziel ist es, das Infektionsrisiko in den Kindertageseinrichtungen möglichst gering zu halten und die Sicherheit der Kinder, deren Familien und der Beschäftigten zu erhöhen.

Die verschärften Regel, die Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), als Leiter des städtischen Stabs für außergewöhnliche Ereignisse (SAE), erlassen hat gelten auch in den sogenannten „Randzeiten“ vor 8 Uhr und nach 17 Uhr. Deshalb könne es auch zu verkürzten Betreuungszeiten in den Kitas zu diesen Zeiten kommen.

Mit den festen Gruppen reduzieren wir die Kontakte innerhalb der Betreuungseinrichtungen erheblich. Dies wird die Ausbreitung von Corona-Infektionen in den Kitas abbremsen. Wir wollen damit noch einschneidendere Maßnahmen für Familien möglichst verhindern. Der Schutz der Kinder, ihrer Familien und des Personals haben oberste Priorität.

Bürgermeisterin Verena Dietl

Termin in dauerhaften Corona-Impfstationen in München wegen hoher Nachfrage nach Erst- und Booster-Impfungen

Wegen der gestiegenen Nachfrage nach Corona-Impfungen in München muss in den vier dauerhaften Impfstationen (Marienplatz, Theresienwiese, KVR, Pasing Arcaden) ab Dienstag, den 16. November, ein Termin unter www.impfzentren.bayern vereinbart werden.

Das Gesundheitsreferat reagiert damit auf die langen Wartezeiten, die aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach Erst- und Booster-Impfungen zu beobachten waren. Im Impfzentrum Reim kam es zu unschönen Szenen, die Polizei musste eingreifen.

Auch für das Impfzentrum Riem empfiehlt Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek eine vorherige Terminvereinbarung. Das Gesundheitsreferat wird die nächsten Tage beobachten, ob auch in Riem ausschließlich Impfung mit vorheriger Terminvereinbarung möglich sein wird.

Für die übrigen Impfaktionen im Stadtgebiet können keine Termine vereinbart werden. Hier bittet das Gesundheitsreferat um Geduld und Verständnis, falls es zu Warteschlangen kommt oder Impfstationen sogar vor Ende der Öffnungszeiten geschlossen werden müssen.

LHM/RKI/Polizeipräsidium München/jh

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