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Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag ‒ RKI ruft vor Weihnachten zu Rücksicht auf

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Von: Jonas Hönle

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Corona an Weihnachten
Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag. (Symbolbild) © Federico Gambarini/dpa

Das RKI meldet die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland und ruft vor Weihnachten zu besonderer Rücksicht auf. Die Covid-Patienten auf Intensivstationen der Kliniken.

München ‒ Die Corona-Inzidenz in München ist am Freitag wieder leicht gesunken, in Bayern und Deutschland steigen die Zahlen dagegen weiter an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) ruft angesichts der bevorstehenden Tage um Weihnachten zu besonderer Rücksicht auf.

Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag - Die aktuellen Zahlen im Überblick

In der bayerischen Landeshauptstadt liegt die Inzidenz aktuell bei 122,9. Gestern meldete das RKI noch einen Wert von 123,9 und vor einer Woche von 107,5.

Im Freistaat steigt die Corona-Inzidenz am Freitag auf 121,9 (Vortag: 120,2; Vorwoche: 116,6).

Bundesweit beträgt der Wert aktuell 247,8. Zum Vergleich: Am Vortag meldete das RKI noch 239,6, vor einer Woche 219,9 und vor einem Monat 203,4.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 40 701 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 35826) und 143 Todesfälle (Vorwoche: 167) innerhalb eines Tages.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Vergleiche der Zahlen sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

RKI ruft vor Weihnachten zu besonderer Rücksicht auf

Angesichts der bevorstehenden Weihnachtstage hat das RKI in seinem Covid-19-Bericht vom Donnerstagabend daher zu besonderer Rücksichtnahme aufgerufen.

Grippe und andere Atemwegserkrankungen sind stark verbreitet und auch die Corona-Inzidenz legt im Wochenvergleich wieder etwas zu.

Der weitere Verlauf und der Schutz von Risikogruppen hänge wesentlich von der Inanspruchnahme der angebotenen Impfungen gegen Corona und Influenza sowie gegenseitiger Rücksichtnahme ab, schrieben die Autoren. „Diese Rücksichtnahme ist angesichts der bevorstehenden Festtage von besonderer Bedeutung, um andere, möglicherweise besonders gefährdete Personen, vor einer Ansteckung zu schützen.“

Neben Corona belastet vor allem die aktuelle Grippewelle die Krankenhäuser in Deutschland. „In den kommenden Wochen ist weiterhin saisonal bedingt mit einer hohen Zahl an respiratorischen Erkrankungen insgesamt zu rechnen“, schrieben die Autoren und Autorinnen.

Die Zahl der Erkrankungen und Krankenhauseinweisungen wegen schwerer Atemwegsinfektionen sei sehr hoch, insbesondere bei Influenza. „Zudem führen RSV-Infektionen insbesondere bei Kleinkindern weiterhin zu einer hohen Zahl von Erkrankungen und Krankenhauseinweisungen.“

Die Covid-Patienten auf Intensivstationen der Kliniken

In München liegen laut Angaben des Divi-Intensivregisters (Stand: 08.18 Uhr) 29 Covid-Patienten zur Behandlung auf Intensivstationen. Damit belegen diese Fälle 6,65 Prozent der Intensivbetten - 12 sind noch frei.

In den Kliniken in Bayern sind von insgesamt 3010 verfügbaren Intensivbetten noch 128 nicht belegt. Auf den Intensivstationen werden 215 Covid-Patienten (4,25 Prozent der Intensivpatienten) behandelt.

In ganz Deutschland sind (Stand 08.05 Uhr) 1.084 Covid-Patienten zur Behandlung auf Intensivstationen. In den Kliniken sind von 20.291 betreibbaren Intensivbetten aktuell 18.602 belegt.

Das Abwasser in München wird seit längerem auf Corona-Viren untersucht. Das Monitoring, auch für andere Infektionskrankheiten, soll nun fortgeführt werden.

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