1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Hallo München

Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland ‒ RKI: Weniger Covid-Patienten auf Intensivstationen

Erstellt:

Von: Jonas Hönle

Kommentare

Ein Bett auf einer Intensivstation einer Klinik
Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag im Überblick. (Symbolbild) © Sina Schuldt/dpa

Das RKI meldet die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag sowie weniger Covid-Patienten auf Intensivstationen der Kliniken.

Die Corona-Inzidenz in München ist am Freitag weiter gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen aktuellen Wert von 186,7. Am Vortag lag dieser noch bei 192,3, vor einer Woche hatte er 199,4 betragen.

In den Kliniken werden laut Divi-Intensivregister (Stand: 08.18 Uhr) 22 Covid-Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Damit sind 5,02 Prozent der Intensivbetten in der bayerischen Landeshauptstadt durch diese Fälle belegt.

Corona Inzidenz und Covid-Patienten auf Intensivstationen der Kliniken in München und Bayern am Freitag

In Bayern ist die Corona-Inzidenz am Freitag leicht gesunken. Das RKI meldet einen Wert von 231,4 (Vortag: 236,5; Vorwoche: 246,4).

Da das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) an Wochenenden und Feiertagen keine Zahlen mehr an das RKI übermittelt, fällt die Corona-Inzidenz in München und Bayern zum Wochenstart erfahrungsgemäß verzerrt aus. Die Fälle werden im Wochenverlauf nachgemeldet. Dadurch schwankt die Zahl von Wochentag zu Wochentag.

Das LGL meldet am Freitag eine aktuelle 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 5,6 für Bayern (Vortag: 5,5).

In den Kliniken im Freistaat werden 129 Covid-Patienten (4,31 Prozent der Intensivpatienten) auf den Intensivstationen behandelt. Von insgesamt 2993 Intensivbetten sind noch 389 nicht belegt. In München sind noch 32 Betten frei.

RKI meldet die Corona-Inzidenz in Deutschland am Freitag sowie Neuinfektionen und Todesfälle

Die Corona-Inzidenz in Deutschland ist am Freitag auf 263,6 gesunken.

Zum Vergleich: Am Vortag meldete das RKI noch einen Wert von 271,3, vor einer Woche 312,5 und vor einem Monat 678,7.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 37 343 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 46 724) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 169) innerhalb eines Tages.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

RKI: Höhepunkt der Sommer-Welle bei schweren Corona-Erkrankungen überschritten

Laut dem Wochenbericht des RKI am Donnerstag ebbt die Omikron-Welle des Sommers ab. Das zeige sich auch an den schweren Corona-Erkrankungen.

„Übereinstimmend zeigen diese Daten, dass auch bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten ist“, heißt es. Die Autoren beschreiben darin rückläufige Entwicklungen bei der Zahl der Patienten mit Covid-19 auf deutschen Intensivstationen und bei Covid-19-Diagnosen.

„Trotz insgesamt weiter rückläufiger Fallzahlen bleibt der Infektionsdruck in der Allgemeinbevölkerung in allen Altersgruppen hoch“, warnt das RKI. Es schätzt, dass vergangene Woche 300 000 bis 800 000 Menschen in Deutschland erkrankten, angenommen werden 190 000 Arztbesuche in dem Zusammenhang. Auch dies sei ein Rückgang verglichen mit der Woche zuvor, hieß es.

Trotz verbesserter Betriebssituation in den vergangenen Wochen bleibe die Belastung des Gesundheitssystems hoch, heißt es vom RKI. Für die kommenden Wochen sei weiterhin mit einer hohen Zahl von Krankenhauseinweisungen, Covid-19-Intensivpatienten und Todesfällen zu rechnen. Besonders gefährdet sind laut Bericht Menschen über 80.

Mit dem Hallo München-Newsletter täglich zum Feierabend über die wichtigsten Geschichten aus der Isar-Metropole informiert.

Auch interessant

Kommentare