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Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland steigt am Freitag ‒ RKI über die aktuelle Entwicklung

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Von: Jonas Hönle

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Corona in München
Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag im Überblick. (Symbolbild) © dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Das RKI meldet die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag und berichtet über aktuelle Entwicklungen. Neue Regeln ab Herbst...

In München ist die Corona-Inzidenz am Freitag wieder leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen aktuellen Wert von 178,5. Am Vortag lag dieser noch bei 176,3, vor einer Woche bei 183,8.

In Bayern ist die Corona-Inzidenz ebenfalls gestiegen. Der Wert liegt am Freitag bei 223,3 (Vortag: 216,8; Vorwoche: 222,7).

Da das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) an Wochenenden und Feiertagen keine Zahlen mehr an das RKI übermittelt, fällt die Corona-Inzidenz in München und Bayern zum Start in die Arbeitswoche erfahrungsgemäß verzerrt aus. Die Fälle werden im Wochenverlauf nachgemeldet. Dadurch schwankt die Zahl von Wochentag zu Wochentag

Die Corona-Inzidenz sowie Covid-Patienten auf Intensivstationen der Kliniken in München und Bayern am Freitag

In München werden laut Divi-Intensivregister (Stand: 08.18 Uhr) 20 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Damit sind in den Kliniken der Landeshauptstadt 4,52 Prozent der Intensivbetten durch diese Fälle belegt.

Das LGL meldet am Freitag eine aktuelle 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 4,5 für Bayern (Vortag: 4,4).

In den Kliniken im Freistaat werden 118 Covid-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Das entspricht 3,89 Prozent der Intensivpatienten. Von insgesamt 3031 verfügbaren Intensivbetten sind noch 427 nicht belegt. In München sind noch 31 Betten frei.

RKI meldet steigende Corona-Inzidenz in Deutschland - Die Neuinfektionen und Todesfälle

In Deutschland ist die Corona-Inzidenz am Freitag erneut leicht gestiegen - auf 229,5.

Zum Vergleich: Gestern meldete das RKI einen Wert von 223,1, vor einer Woche 234,4 und vor einem Monat 381,5.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 35 995 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 33 930) und 119 Todesfälle (Vorwoche: 148) innerhalb eines Tages.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Mehrere Corona-Indikatoren in Deutschland rückläufig - Neue Regeln ab Herbst beschlossen

In der Pandemie stellt das RKI für vergangene Woche bei verschiedenen Indikatoren rückläufige Entwicklungen fest. Neben der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz sank zum Beispiel auch die Zahl der Ausbrüche in Pflegeheimen, wie aus dem Covid-19-Bericht des Instituts vom Donnerstagabend hervorgeht. Ebenso wurden weniger schwere Verläufe und weniger Corona-Intensivpatienten erfasst. Das Papier bezieht sich größtenteils auf die Entwicklung der Vorwoche.

„Trotz insgesamt weiter rückläufiger Fallzahlen bleibt der Infektionsdruck in der Allgemeinbevölkerung in allen Altersgruppen hoch“, lautet die Einschätzung des RKI. Erhöht bleibe auch die damit verbundene Belastung des Gesundheitssystems, selbst wenn sich die Betriebssituation in der vergangenen Woche weiter verbessert habe.

Oben auf der RKI-Startseite im Internet war am Donnerstag unter anderem die Empfehlung zu lesen, trotz saisonbedingt niedrigerer Fallzahlen weiter Abstand zu halten, Hygieneregeln zu beachten, im Alltag eine Maske zu tragen, die Corona-Warn-App zu nutzen und das Lüften nicht zu vergessen.

Das RKI empfiehlt laut Bericht auch weiterhin „dringend“, mit neu auftretenden Symptomen wie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten nicht den Arbeitsplatz aufzusuchen. Kinder sollten dann nicht zur Schule oder in den Kindergarten gehen. Man solle vielmehr Kontakte meiden und bei Bedarf den Hausarzt kontaktieren. Dies gelte auch, wenn ein Schnelltest auf Sars-CoV-2 negativ ausgefallen ist.

Auf die Bürger kommen ab 1. Oktober neue Corona-Regeln für Herbst und Winter zu. Der Bundestag beschloss am Donnerstag ein Gesetzespaket der Bundesregierung zu Masken und Tests. Zu den zentralen Bestimmungen zählen Maskenpflichten in Fernzügen, Kliniken und Arztpraxen. Die Länder können auch in Restaurants und anderen Innenräumen wieder das Tragen von Masken vorgeben. In Flugzeugen soll diese Pflicht entfallen.

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