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Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag ‒ RKI über Anstieg bei Kindern & Virus-Varianten

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Von: Jonas Hönle

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Corona in München
Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag im Überblick. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Das RKI meldet die aktuelle Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Freitag und berichtet über den Anstieg bei Kindern und Virus-Varianten.

In München ist die Corona-Inzidenz am Freitag leicht gesunken. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt der aktuelle Wert bei 183,8. Am Vortag wurde noch 189,1 gemeldet, vor einer Woche 186,7.

In den Kliniken der bayerischen Landeshauptstadt werden nach Angaben des Divi-Intensivregisters (Stand 08.18 Uhr) 18 Covid-Patienten (Vortag: 18) auf den Intensivstationen behandelt. Damit belegen diese Fälle 4,18 Prozent der verfügbaren Intensivbetten.

+++ Die Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Sonntag im Überblick. +++

Die Corona-Inzidenz sowie Covid-Patienten auf Intensivstationen der Kliniken in München und Bayern am Freitag

In Bayern ist die Corona-Inzidenz am Freitag ebenfalls leicht gesunken. Das RKI meldet einen Wert von 222,7 (Vortag: 227,8; Vorwoche: 231,4).

Da das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) an Wochenenden und Feiertagen keine Zahlen mehr an das RKI übermittelt, fällt die Corona-Inzidenz in München und Bayern zum Wochenstart erfahrungsgemäß verzerrt aus. Die Fälle werden im Wochenverlauf nachgemeldet. Dadurch schwankt die Zahl von Wochentag zu Wochentag.

Das LGL meldet am Freitag eine aktuelle 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 4,6 für Bayern (Vortag: 4,9).

In den Kliniken im Freistaat liegen 103 Covid-Patienten (3,48 Prozent der Intensivpatienten) zur Behandlung auf den Intensivstationen der Kliniken. Von insgesamt 2964 verfügbaren Intensivbetten sind noch 417 nicht belegt. In München sind noch 36 Betten frei.

RKI meldet sinkende Corona-Inzidenz in Deutschland - Die Neuinfektionen und Todesfälle

In Deutschland ist die Corona-Inzidenz am Freitag leicht auf 234,4 gesunken. Zum Vergleich: Am Vortag meldete das RKI noch einen Wert von 237,3, vor einer Woche 263,6 und vor einem Monat 516,1.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 33 930 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 37 343) und 148 Todesfälle (Vorwoche: 90) innerhalb eines Tages.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

RKI: Corona-Inzidenz sinkt, außer bei Schulkindern - Keine neue Virus-Variante in Deutschland erkennbar

Die Corona-Inzidenzen in Deutschland sind laut RKI in fast allen Bundesländern und Altersgruppen zurückgegangen. „Lediglich bei den Schulkindern war in den letzten beiden Wochen ein leichter Anstieg zu beobachten“, heißt es im Covid-19-Bericht von Donnerstagabend, der sich vor allem auf vorige Woche bezieht.

In vielen Bundesländern sind die Sommerferien vorüber. Das könnte ein Grund sein, weshalb das RKI einen leichten Inzidenz-Anstieg bei Kindern registriert.

Auch zeigten die Daten, „dass auch bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten ist“, hieß es. Am stärksten von schweren Krankheitsverläufen betroffen sind laut RKI weiter Menschen über 80.

Eine beginnende Ausbreitung einer neuen Sars-CoV-2-Variante ist dem Bericht nach momentan nicht erkennbar. Eine Stichprobe lässt darauf schließen, dass in Deutschland mittlerweile fast alle Ansteckungen von der Omikron-Sublinie BA.5 hervorgerufen werden. Ihr Anteil betrug knapp 97 Prozent, das ist noch etwas mehr als in den Vorwochen. Der Rest entfällt größtenteils auf BA.4.

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