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Corona-Inzidenz in München steigt rasant ‒ Verschärfte Regeln in Kitas und Impfung nur noch mit Termin

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Zahlreiche Menschen stehen vor einem Impf- und Schnelltestzentrum auf der Theresienwiese in einer Warteschlange.
Zahlreiche Menschen stehen vor einem Impf- und Schnelltestzentrum auf der Theresienwiese in einer Warteschlange. © Sven Hoppe/dpa

Die Corona-Inzidenz in München steigt und die Intensivstationen laufen voll. Mit verschärften Regeln für Kitas und Terminen für die Impfung will die Stadt der Lage Herr werden.

Die 7-Tage-Inzidenz in München steigt sprunghaft an. Lag der Corona-Wert am Freitag noch bei 124,0, meldet das Robert-Koch-Institut am Sonntag bereits 248,4.

Die bayernweite Inzidenz liegt laut RKI bei 496,4. Zudem laufen immer mehr Intensivstationen im Freistaat voll, sogar im medizinisch grundsätzlich gut bestückten München warnen Ärzte vor einer akut drohenden Überlastung.

Die Behörden in der Landeshauptstadt kommen kaum mit der Corona-Datenerfassung hinterher.

Andererseits beschwert sich die Stadt, der Impfstoff werde knapp, was der Apothekerverband jedoch zurückweist.

Impftermin-Vereinbarung nötig wegen großer Nachfrage

Das Münchner Gesundheitsamt reagiert jetzt auf die stark gestiegene Nachfrage nach Erst- und Booster-Impfungen. Ab dem 16. November ist an den vier dauerhaften Impfstationen (Marienplatz, Theresienwiese, KVR, Pasing Arcaden) vorab eine Terminvereinbarung nötig. Damit sollen lange Wartezeiten vermieden werden.

Auch für das Impfzentrum Riem empfiehlt Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek eine vorherige Terminvereinbarung. Das Gesundheitsreferat werde die nächsten Tage beobachten, ob auch in Riem ausschließlich Impfung mit vorheriger Terminvereinbarung möglich sein wird.

Bitte vereinbaren Sie für Impfungen im Impfzentrum Riem unter www.impfzentren.bayern einen Termin, denn dann können Sie sicher sein, dass Sie auch wirklich geimpft werden. Das Impfzentrum Riem hat einen gesonderten Zugang für Menschen mit Terminvereinbarung eingerichtet, so dass Sie auch schneller dran kommen.

Beatrix Zurek

Für die übrigen mobilen Impfaktionen in München können jedoch keine Termine vereinbart werden. Hier bittet das Gesundheitsreferat um Geduld und Verständnis, falls es zu Warteschlangen kommt oder Impfstationen sogar vor Ende der Öffnungszeiten geschlossen werden müssen.

Die Öffnungszeiten der Stationen für Corona-Impfungen in München lauten wie folgt:

Verschärfte Corona-Regeln für Kitas in München ab Montag

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlässt die Stadt München zudem weitere Maßnahmen für Kitas.

Ab Montag, 15. November, gilt in den Münchner Kindertageseinrichtungen wieder die Betreuung in festen Gruppen. Die Vorgabe gilt auch für die Betreuung außerhalb der Regelöffnungszeit in den sogenannten „Randzeiten“ vor 8 Uhr und nach 17 Uhr. Aus organisatorischen Gründen kann es deshalb zu Kürzungen der Betreuungszeiten in den „Randzeiten“ kommen.

Mit der Allgemeinverfügung erlässt die Landeshauptstadt München im Bereich der Kinderbetreuung schärfere Regeln als der Freistaat. Ziel ist es, das Infektionsrisiko in den Kitas möglichst gering zu halten und die Sicherheit der Kinder, deren Familien und der Beschäftigten zu erhöhen.

Mit den festen Gruppen reduzieren wir die Kontakte innerhalb der Betreuungseinrichtungen erheblich. Dies wird die Ausbreitung von Corona-Infektionen in den Kitas abbremsen. Wir wollen damit noch einschneidendere Maßnahmen für Familien möglichst verhindern. Der Schutz der Kinder, ihrer Familien und des Personals haben oberste Priorität.

Bürgermeisterin Verena Dietl

LHM/RKI/jh

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