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Corona-Inzidenz in München sinkt - Krankenhaus-Appell an Eigenverantwortung bei Regeln

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Von: Benedikt Strobach

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Die Corona-Inzidenz in der Stadt München sinkt derzeit. Angesichts neuer Regeln appellieren die bayerischen Krankenhäuser an die Eigenverantwortung der Menschen.
Die Corona-Inzidenz in der Stadt München sinkt derzeit. Angesichts neuer Regeln appellieren die bayerischen Krankenhäuser an die Eigenverantwortung der Menschen. © Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

Die Corona-Inzidenz in München sinkt über das Wochenende. Im Landkreis steigt die Zahl hingegen. Krankenhäuser appellieren an Eigenverantwortung bei den Regeln.

1722,6 statt 1867,8 wie am Freitag: Die Corona-Inzidenz für die Stadt München ist über das Wochenende weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet den tagesaktuellen Wert für den angrenzenden Landkreis hingegen höher als noch unter der Woche. Statt 985,2 beträgt die Inzidenz hier nun 1132,4. Weiterhin hoch ist die Auslastung der Intensivbetten in Bayern. Das zuständige Divi-Intensivregister meldet, dass nur 431 von insgesamt 3007 (14,33 Prozent) derzeit frei wären.

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+++ Die aktuelle Corona-Inzidenz in München, Bayern und Deutschland am Montag im Überblick. +++

Corona in München: Inzidenz sinkt - Krankenhaus-Appell an Eigenverantwortung der Menschen bei neuen Regeln

Konkret beziffert sind derzeit 391 der Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. Das entspricht 13 Prozent der Gesamtzahl. 151 Infizierte werden invasiv beatmet. Wie sich die Zahlen in den kommenden Wochen entwickeln, bleibt abzuwarten. Viele der allgemeinen Corona-Regeln sind seit dem heutigen Sonntag weggefallen, etwa 2G- oder 3G-Einlasskontrollen.

Angesichts der nun veränderten Lage appellieren zahlreiche Kliniken im Freistaat mit der Kampagne „Schützen Sie sich und das Gesundheitswesen in Bayern“ an die Bürger, freiwillig Masken zu tragen, sich impfen zu lassen und sich an die Hygieneregeln zu halten. „Nur noch ein schmaler „Basisschutz“ bleibt bestehen. Doch durch Gesetze wird keine Pandemie beendet!“, sagte am Samstag Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG), der Deutschen Presse-Agentur. Er schaue mit Sorge auf die nun auslaufenden Schutzmaßnahmen.

Die Politik setze offenbar weitgehend auf die Eigenverantwortung der Bürger, was aber nicht dazu führen dürfe, dass die Infektionszahlen erneut deutlich steigen. „Weil die Kliniken schon jetzt viele planbare Behandlungen zur Sicherung der akut nötigen Versorgung verschieben müssen. Dies ist aber nicht längerfristig verantwortbar“, sagte Engehausen.

Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) appellierte an die Bürger, mehr Eigenverantwortung zu zeigen. Rechtlich können manche Maßnahmen wie das allgemeine Maskentragen in Innenräumen oder die Erstellung eines Hygienekonzepts nun nicht mehr angeordnet werden. Die Bundesländer müssten nun „leider das schlechte Gesetz der Berliner Ampelregierung ausbaden.“ Holetschek betonte ebenfalls: „Auch wenn wir uns alle nach Normalität sehnen: Dafür ist es noch zu früh. Wir stecken nach wie vor in der Corona-Pandemie.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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