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Trauriger Rekord: Über 1000 Corona-Patienten in Bayern auf der Intensivstation ‒ Zahl der Todesfälle steigt

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Von: Jonas Hönle

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Beatmungsschläuche sind vor einem über einen Luftröhrenschnitt beatmeten Corona-Patienten in einem Intensivbett-Zimmer in der Asklepios Klinik zu sehen. Bei dem blauen Kasten im Vordergrund handelt es sich um einen Bakterien- und Virenfilter, der die ausgeatmete Luft des Patienten reinigt.
Die Zahl der Corona-Patienten auf der Intensivstation erreicht in Bayern einen traurigen Rekord. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

Die Zahl der Corona-Patienten in Bayern auf der Intensivstation und auch die Todesfälle steigen rasant. In vielen Landkreisen gibt es kein freies Intensivbett mehr.

Es ist ein weiterer trauriger Rekord in der Corona-Pandemie. Die Zahl der Corona-Patienten in Bayern, die auf den Intensivstationen der Krankenhäusern behandelt werden müssen, hat laut dpa-Bericht erstmals die 1000er-Marke überschritten.

Demnach meldete das bundesweite Intensivregister am Mittwochmittag 41 zusätzliche Covid-Intensivpatienten. Dadurch stieg die die Zahl stieg von 965 auf 1006.

Auch die Zahl der Todesfälle steigt schnell: In den vergangenen sieben Tagen sind in Bayern nach Daten der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität 432 Corona-Patienten gestorben. Das sind innerhalb einer Woche mehr als im gesamten Oktober.

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Über 1000 Corona-Patienten auf den Intensivstationen in Bayern - Todesfälle steigen rasant an

Die Intensivstationen sind mit einer erheblich höheren Zahl von Covid-Patienten konfrontiert als auf dem Scheitelpunkt der zweiten Corona-Welle Anfang des Jahres. Damals waren etwas über 900 Corona-Intensivpatienten in Behandlung.

Wegen der Überlastung vieler bayerischer Krankenhäuser werden im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Mechanismus nun Intensivpatienten in andere Bundesländer verlegt.

Am Mittwoch waren in exakt der Hälfte der 96 bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte weniger als zehn Prozent der Intensivbetten frei, in zwanzig Kommunen gab es kein einziges freies Intensivbett.

Kaum freie Intensivbetten in Bayern - Großteil der Corona-Patienten sind Ungeimpfte

In dieser Lage finden sich viele Kliniken seit Wochen. Dabei ist der Anteil der Corona-Patienten in vielen Krankenhäusern immer weiter gestiegen, unter anderem weil planbare Operationen verschoben werden.

Bayernweit ist nun mehr als ein Drittel der derzeit verfügbaren Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, den Großteil stellen nach wie vor die Ungeimpften.

In manchen Kommunen ist die Lage extrem: So waren am Mittwoch 9 der 11 Intensivpatienten im Landkreis Augsburg Covid-Fälle, ein Bett war noch frei.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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