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Silvester in München: Diese Regeln zum Böllern und Feiern gelten zum Jahreswechsel

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Von: Marco Litzlbauer

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Ab dem 28. Dezember gelten neue Corona-Kontaktbeschränkungen. Was unter anderem an Silvester in München und in Bayern erlaubt und verboten ist.
Ab dem 28. Dezember gelten neue Corona-Kontaktbeschränkungen. Was unter anderem an Silvester in München und in Bayern erlaubt und verboten ist. © Jonas Walzberg/dpa

Seit dem 28. Dezember, gibt es wieder Regeländerungen in Zusammenhang mit den Corona-Kontaktbeschränkungen und Böllerverboten. Welche Regeln unter anderem an Silvester gelten...

Update, 30. Dezember, 16 Uhr

Silvester in München: Auf diesen Plätzen sind Menschenansammlungen verboten

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

An Silvester (ab 15 Uhr) und am Neujahrstag (bis 9 Uhr) sind Ansammlungen von mehr als zehn Personen auf folgenden öffentlichen Straßen und Plätzen verboten:
Innenstadt mit Fußgängerzone und Viktualienmarkt
Baldeplatz
Friedensengel
Olympiaberg und angrenzende Grünflächen
Schloss Nymphenburg sowie Wittelsbacherbrücke
Reichenbachbrücke und Corneliusbrücke

In der Fußgängerzone sowie auf dem Viktualienmarkt gilt das Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum durchgehend von 31. Dezember, 11 Uhr, bis 1. Januar, 23 Uhr.

Alkoholverbot in München
Alkoholverbot in München © Sebastian Obermeier

Silvester in München: Regeln für private Feiern

Geimpfte und Genesene dürfen sich im Rahmen von privaten Zusammenkünften mit maximal zehn Personen treffen. Sobald eine ungeimpfte Person dabei ist, gelten die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte.

Somit sind private Zusammenkünfte, egal ob im privaten oder im öffentlichen Raum, an denen auch Ungeimpfte teilnehmen, grundsätzlich nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes sowie höchstens zwei weiteren Personen eines weiteren Hausstands möglich – und zwar unabhängig von deren Impfstatus. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht dazu.

Für private Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten, zum Beispiel in angemieteten Räumlichkeiten, gilt die Obergrenze von zehn Personen ebenfalls. Tanzveranstaltungen sind untersagt. Die angeordnete Sperrstunde in der Gastronomie (22 bis 5 Uhr) ist für die Silvesternacht aufgehoben.

Silvester in München: Abbrennen von Feuerwerk

Bundesweit dürfen keine Silvesterknaller und Raketen verkauft werden. Ziel der Regelung ist, Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht zu verhindern.

In München ist zudem das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen mit ausschließlicher Knallwirkung, also Silvesterknaller und Böller, am gesamten 31. Dezember und am gesamten 1. Januar in der Umweltzone innerhalb des Mittleren Rings untersagt – auch auf dort befindlichen privaten Grundstücken.

Zudem erinnert die Bayerische Schlösserverwaltung an das bereits bestehende Verbot von Pyrotechnik rund um das Schloss Nymphenburg, die Residenz und im Landkreis das Schloss Dachau. Diese Anlagen sind an Silvester und Neujahr gesperrt.

Für den Englischen Garten spricht die Bayerische Schlösserverwaltung eine Warnung zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern aus. Feiernde sollen darauf achten, dass sie Pyrotechnik nicht in Nähe der Holzbauten, wie den Chinesischen Turm, verwenden.

Weiterhin werden Feiernde gebeten, ihren Müll und insbesondere Flaschen zur Vorbeugung von Verletzungen wieder mitzunehmen.

Ursprungsmeldung vom 26. Dezember:

Zum 28. Dezember tritt eine neue Änderungsverordnung der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Welche Regeln sich dadurch ändern haben wir hier zusammengefasst.

München: Neue Kontaktbeschränkungen in Bayern ab 28. Dezember - was nun gilt

1) Bei privaten Zusammenkünften außerhalb der Gastronomie, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind maximal zehn Personen erlaubt.

2) Kinder unter 14 Jahren sind bei den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Die Altersgrenze von 14 Jahren findet künftig auch für die 2G Plus- und 2G-Erfordernisse Anwendung.

3) Das bislang für große überregionale Sportveranstaltungen geltende Zuschauerverbot gilt künftig auch für große überregionale Kulturveranstaltungen und vergleichbare Veranstaltungen.

4) Tanzveranstaltungen sind zukünftig auch außerhalb von Clubs und Diskotheken untersagt, soweit es sich nicht um Sportausübung handelt.

Lesen Sie auch: Die Inzidenz und weitere aktuelle Corona-Zahlen für München

Neue Kontaktbeschränkungen in Bayern: Was die Regeln für das Silvesterfeiern in München erlauben

Generell - und somit auch an Silvester - gilt: Geimpfte und Genesene dürfen sich im Rahmen von privaten Zusammenkünften mit maximal zehn Personen treffen.

Aber: Sobald eine ungeimpfte Person dabei ist, gelten die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Somit sind private Zusammenkünfte, egal ob im privaten oder im öffentlichen Raum, an denen auch Ungeimpfte teilnehmen, grundsätzlich nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes sowie höchstens zwei weiteren Personen eines weiteren Hausstands möglich – und zwar unabhängig von deren Impfstatus.

Kinder unter 14 Jahren zählen nicht zur genannten Personenzahl dazu. Für private Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten, zum Beispiel in angemieteten Räumlichkeiten, gilt die Obergrenze von 10 Personen ebenfalls. Tanzveranstaltungen sind untersagt.

Um zumindest im kleinen Kreis auch in der Gastronomie Silvester feiern zu können, wurde am 14. Dezember 2021 beschlossen, die angeordnete Sperrstunde in der Gastronomie (22 Uhr bis 5 Uhr) für die Silvesternacht aufzuheben. Die einmalige Aussetzung scheine mit Blick auf die Besonderheiten des Jahreswechsels geboten.

Neue Kontaktbeschränkungen in Bayern: Menschenansammlungen verboten

In Bayern gibt es an Silvester auf publikumsträchtigen Plätzen und ihrem weiteren Umfeld ein landesweites Verbot von Menschenansammlungen, die über 10 Personen hinausgehen. Die hiervon konkret betroffenen Gebiete müssen die Kreisverwaltungsbehörden festlegen.

Eine Sprecherin des Bayerischen Gesundheitsministeriums ergänzt: „Das Ministerium begrüßt, dass sich Bund und Länder bei ihren Beratungen am 2. Dezember darauf geeinigt haben, den Verkauf von Böllern und Feuerwerk zu Silvester erneut zu verbieten. Denn klar ist: Die Lage in den Kliniken ist noch immer höchst angespannt. Beim Abschießen von Feuerwerk und Böllern kommt es leider jedes Jahr zu zahlreichen Verletzungen. Das müssen wir unbedingt vermeiden, um die Kliniken nicht noch weiter zu belasten.“

Die Sprecherin betonte: „Wenn wir alle diese Feiertage in das Zeichen von Rücksicht und Nächstenliebe stellen, dann werden sie uns auch im Kampf gegen die Corona-Pandemie helfen. Und jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sich zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz seiner Mitmenschen zeitnah impfen bzw. boostern lassen.“

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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