Alternatives Terrassen-Angebot

Das Pilotprojekt „Neuperlacher Terrasse“ kann nicht realisiert werden

Auf einem Platz sind zwei Sitzmöglichkeiten und ein Beet aus Holz zu sehen.
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Angesichts sinkender Corona-Zahlen ist die Sehnsucht nach Begegnungsorten unter freiem Himmel besonders groß.

Von der ursprünglichen Idee einer Terrasse muss sich der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach verabschieden. Eine Ausweichmöglichkeit stellt das Baureferat allerdings in Aussicht.

Die CSU aus Ramersdorf-Perlach hat in ihrem Antrag gefordert, die Grünfläche an der Fritz-Schäffer-/Fritz-Erler-Straße für den Sommer 2021 im Sinne eines Treffpunkts zu gestalten und somit nutzbarer zu machen. „Zu denken ist an Stadtmobiliar wie Bänke, Pflanztröge, ein Unterstand, Mülleimer, Spielmöglichkeiten und mobile Toiletten“, so die Antragsteller um Fraktionssprecher Simon Soukup. Dadurch ergebe sich die „Neuperlacher Terrasse“, die bei schönem Wetter einen sonnigen Rundumblick ermöglichen würde.

„Aufgrund des großen Abstands zur Wohnbebauung ist zunächst nicht mit Lärmbelästigungen oder anderen Störungen zu rechnen“, heißt es weiter vonseiten der ­CSU. Nun hat sich das Baureferat zu Wort gemeldet und dem Bezirksausschuss eine Abfuhr erteilt. „Dem Baureferat steht zur Möblierung weiterer sommerlicher Aufenthaltsorte leider kein Mobiliar mehr zur Verfügung“, so die Begründung.

Nachdem der Wunsch aber nachvollziehbar erscheint, bekommt der Bezirksausschuss im gleichen Atemzug eine kurzfristige Alternativmöglichkeit zur Nutzung und Ausstattung der Grünfläche als „Stadtterrasse“ serviert. Hierbei wird privaten Antragstellern die Gelegenheit geboten, mit Genehmigung des Kreisverwaltungsreferats, eigenverantwortlich und nicht-gewerblich, Tische und Sitzmobiliar im öffentlich Raum aufzustellen. Ob sich die Christsozialen auf diesen Vorschlag einlassen, bleibt offen.

Roman Wintz

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