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Bayern erlaubt Solaranlage auf Denkmalschutz-Dächern ‒ auch Windräder bei Denkmäler sind kein Tabu mehr

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Von: Jonas Hönle

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Ein Windrad hinter einer Photovoltaikanlage
Bayerns Denkmalschutz erlaubt künftig mehr Solarenergie und Windkraft. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Denkmalschutz in Bayern erlaubt künftig Solaranlagen auf Dächern von Denkmälern und Windräder in deren direkten Umgebung - es gibt aber auch Ausnahmen.

In Bayern wird der Bau von Anlagen für erneuerbare Energien auf Denkmälern oder in deren Umgebung deutlich vereinfacht.

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Das Kabinett beschloss am Dienstag eine Novelle für das Denkmalschutz-Gesetz, welche die bisherige strenge Linie massiv aufweicht und etwa Solaranlagen auf Dächern von denkmalgeschützten Häusern gestattet.

Mit der neuen Regelung sollen auch energetische Sanierungen an denkmalgeschützten Gebäuden möglich werden. Dabei solle der Wert der Denkmäler aber nicht beeinträchtigt werden, hieß es.

Denkmalschutz in Bayern erlaubt Solaranlagen auf Dächern und Windräder in Umgebung von Denkmälern

Auch Windräder in direkter Umgebung von Denkmälern sollen künftig möglich sein. Der Bau von Windkraft-Anlagen soll nach der neuen Regelung nur noch bei „besonders landschaftsprägenden Denkmälern“ erlaubnispflichtig sein - darunter fällt etwa das Schloss Neuschwanstein oder die Befreiungshalle in Kelheim.

Die Liste der besonders schützenswerten Bauten umfasst rund 100 Schlösser, Kirchen und Monumente.

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