Spur für Radler gefordert

Die Grünen verlangen Änderungen an der Kreuzung in Berg am Laim

Auf einer mehrspurigen Kreuzung sind vereinzelt Autos und Fußgänger zu sehen.
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Auf der Problemkreuzung herrscht viel Verkehr und dadurch hohes Gefahrenpotenzial.

Der Bezirksausschuss Berg am Laim wagt einen neuen Anlauf in Sachen Kreuzung Ampfing-/Berg-am-Laim-Straße. Gewinner könnten die Radfahrer sein.

„Es hat dort bereits tödliche Unfälle gegeben“, so der BA-Vorsitzende Alexander Friedrich (SPD). Die Kreuzung Ampfing-/Berg-am-Laim-Straße ist ein verkehrsträchtiger Knotenpunkt, an dem es schnell unübersichtlich wird. Ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer – Konzen­tration ist an dieser Stelle gefragt. Die wuchtige Kreuzung bietet immer mal wieder Stoff für Diskussion im Bezirksausschuss.

„Vor viereinhalb Jahren war die Kreuzung bereits Thema. Damals ging es um die Ampelschaltung. Da wurde uns abschließend nur mitgeteilt, dass eine Änderung der Schaltung nicht möglich sei, ohne Begründung“, sagte Angelika Buckenauer von der CSU. In der vergangenen Sitzung stellten die Grünen einen Antrag auf eine einspurige Abfahrt auf den Mittleren Ring. Im Antrag heißt es, die Rampe, die in Verlängerung der Ampfingstraße in nördlicher Richtung auf den Leuchtenbergring führt, solle für den Kfz-Verkehr auf eine Spur verengt werden.

Der freiwerdende Raum solle für einen StVO-konformen Radweg genutzt werden. „Entsprechend müssen bereits auf der Südseite der Berg-am-Laim-Straße die vier Spuren vor der Kreuzung auf der Ampfing­straße neu beschriftet werden (nur noch Geradeaus-Spur), die zweite Spur von rechts kann dann beispielsweise als reine Busspur verwendet werden“, heißt es weiter. In der Begründung des Antrags erläutern die Grünen: „Fahrzeuge, die von der Berg-am-Laim-Straße aus östlicher Richtung kommen, biegen oft regelwidrig von der zweiten Fahrspur in die Abfahrt zum Leuchtenbergring ein, um wartende Autos auf der rechten Spur zu überholen.“

Dies sei sehr gefährlich, da bei dem regelwidrigen Abbiegen Fußgänger und Radfahrer verdeckt seien und sich somit in Lebensgefahr befinden würden, da sie nicht mit einem zweiten abbiegenden Fahrzeug rechnen würden. Stefan Holmeir (ÖDP) schlug nochmals einen Ortstermin vor, mit dem Wissen, dass es bereits erfolglose gegeben habe. Doch der Antrag wurde mit elf zu neun Stimmen angenommen.

Roman Wintz

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