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Energie-Krise trifft Münchner Schwimmbäder und Saunen ‒ Einschränkungen könnten im Winter verschärft werden

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Von: Jonas Hönle

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Personen testen die Wasser-Temperatur im Schwimmbad mit den Füßen.
Die Energie-Krise trifft die Schwimmbäder und Saunen in München. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

Wegen der Energie-Krise kommt es über den Winter zu Einschränkungen bei den Schwimmbädern und Saunen in München. Doch die könnten noch drastischer werden.

Der Sommer in Bayern ist vorüber und die Energie-Krise macht sich bemerkbar. In vielen Schwimmbädern sind Saunen geschlossen und die Wasser-Temperatur in den Becken wurde gesenkt.

Die Sparmaßnahme werden auch im Herbst und Winter weiter für Einschränkungen sorgen - drastischere Schritte nicht ausgeschlossen.

Energie-Krise in München - Einschränkungen in Schwimmbädern und Saunen über den Winter

In München werden laut dpa aktuell weitere Schritte zwischen den Stadtwerken München (SWM) und dem Rathaus abgestimmt. „Diese betreffen auch den weiteren Sauna- und Hallenbadbetrieb“, sagte SWM-Sprecher Michael Silva. Details nannte er noch nicht. Den Ergebnissen der Gespräche solle nicht vorgegriffen werden.

Aufgrund der der Energie-Krise gab die SWM bereits bekannt, dass das Dantebad dieses Jahr nicht in den Winterbetrieb geht. Normalerweise sind zwei Becken in dem Freibad auch in der kalten Jahreszeit geheizt.

„Die großen Becken, die komplett im Freien liegen, haben einen besonders hohen Energieverbrauch, wenn die Umgebungsluft abkühlt“, begründeten die Stadtwerke die Schließung.

Außerdem wurden in München Anfang August die zehn Saunen der SWM geschlossen und die Mindest-Temperaturen in den Schwimmbecken abgesenkt.

Ähnliche Maßnahmen wurden in fast allen Städten in Bayern getroffen.

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