Täglich 517 Starts und Landungen im Schnitt

Flughafen München: Was Sie zum Ferienstart wissen müssen

Der Flughafen München ist für den Ferienstart gewappnet.
+
Der Flughafen München ist für den Ferienstart gewappnet.

Der Flughafen München erwartet 24 000 Starts und Landungen in den kommenden Wochen. Nun gelten ab 1. August neue Einreiseregeln – das müssen Sie wissen.

  • Nachfrage nach Flugreisen zieht spürbar wieder an - sowohl bei Urlaubs- als auch Geschäftsreisen
  • Reisende sollen mehr Zeit wegen aufwändigeren Kontrollen einplanen
  • Neue Einreiseregeln, wie eine allgemeine Testpflicht, gelten schon ab Sonntag, 1. August

München - Nun starten auch die bayerischen Schüler in die Sommerferien – Zeit für Urlaub. Dabei sind auch Flugreisen wieder im Kommen. „Die Nachfrage zieht spürbar an“ – sowohl Urlaubs- als auch Geschäftsreisen, erklärt Flughafen-Chef Jost Lammers. Weltweit sind aktuell 175 Ziele von München aus erreichbar, erklärt ein Flughafen-Sprecher. Der Tagesdurchschnitt liege in den Ferien bei 517 Starts und Landungen – knapp 200 Flüge mehr als im Juni. Vor der Pandemie zählte der Flughafen am ersten Ferienwochenende circa 3250 Flugbewegungen, heuer circa 1610. Aber: Das sind deutlich mehr als im Vergleich zu den rund 1060 im Corona-Sommer 2020.

Flughafen München zum Ferienstart: Reisende sollen zeitlichen Puffer einplanen

Beliebte Ziele sind derzeit Spanien und Griechenland. Passagieren wird empfohlen, sich vor Reiseantritt über aktuelle Einreisebestimmungen und Regelungen des Ziellandes zu informieren. Denn: Aktuell verlangen viele Staaten zusätzliche Dokumente wie Test- und Impfzertifikate, die vor Abflug kontrolliert werden müssen. Da sich so das Einchecken erheblich verlängern kann, sollten Reisende entsprechend Zeitpuffer einplanen. Wie viel, das hänge laut Flughafen-Sprecher von der Empfehlung der Airline ab. Die Lufthansa rät mindestens zwei Stunden vor Abflug da zu sein. Die Flughafen-Mitarbeiter werden laut einem Sprecher so eingesetzt, dass „möglichst keine längeren Wartezeiten oder Verspätungen entstehen“.

Höherer Personaleinsatz zum Ferienstart bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen München

Mit bis zu 290 Luftsicherheitsbeauftragten ist die Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM) im Einsatz. „Durch umfangreiche Corona bedingte Hygienemaßnahmen ist ein wesentlich höherer Personaleinsatz bei den Sicherheitskontrollen notwendig“, erklärt Geschäftsführer Frieder Jooß. Beim Ferienstart 2019 waren 330 Mitarbeiter im Einsatz – anders als heute war da jedoch auch das Satelliten-Terminal in Betrieb. Man sei gut gerüstet, erklärt Jooß. Auch er rät: „Da die baulichen Kapazitäten der Sicherheitskontrollen jedoch beschränkt sind, sollten Fluggäste sich frühzeitig am Flughafen einfinden.“

Informationen zu aktuellen Bestimmungen sowie Testmöglichkeiten gibt es im Internet: www.munich-airport.de/fliegen-umsteigen, www.auswaertiges-amt.de und beim Robert Koch Institut unter www.rki.de.

Einreiseregelungen für Urlaubsziele

Das Bundeskabinett hat neue Einreiseregeln beschlossen. Alle Personen ab zwölf Jahren müssen in der Lage sein, einen negativen Test, eine vollständige Impfung oder ihren Genesenenstatus nachzuweisen, um nach Deutschland einreisen zu können. Die bisher geltende Testpflicht für Flugreisende wird dadurch auf alle Verkehrsmittel ausgeweitet werden. Grenzpendler sind ausgenommen. Diese Regeln, die stichprobenartig geprüft werden sollen, gelten bis Ende des Jahres.

Für Hochinzidenzgebiete – wie Spanien inklusive Balearen und Kanaren sowie Großbritannien – heißen nun Hochrisikogebiete. Für diese sowie Virusvariantengebiete gelten strengere Testpflichten beziehungsweise Quarantäneregeln. Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch Geimpfte und Genesen einen Test nachweisen. Auch eine digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de ist verpflichtend.

Aktuelle Inzidenzen (Stand 29. Juli)

Spanien: 376,2

Italien: 55,2

Griechenland: 178,2

Österreich: 30,6

Kroatien: 26,5

Frankreich: 211,6

Großbritannien: 310,4

Auch interessant

Kommentare