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Gegen G7-Gipfel: Mehrere Verbände rufen zu Demonstration in München auf ‒ Für was alles protestiert wird

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Von: Jonas Hönle

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Demonstration in München gegen G7-Gipfel
Bei der Demonstration in München gegen den G7-Gipfel werden tausende Teilnehmer erwartet. © Boris Roessler/dpa

Bei der Demo in München gegen den G7-Gipfel werden tausende Teilnehmer erwartet. Was für Schwerpunkte gelegt wurden und wo sich die Veranstalter nicht einig sind...

Am Samstag wird in München gegen den G7-Gipfel protestiert. Fünfzehn globalisierungskritische Verbände von Attac bis zur Umweltorganisation WWF rufen zu einer großen Demonstration vor Beginn des Staaten-Treffen in Elmau auf.

Die Veranstalter erwarten mehrere tausend Teilnehmer, wie sie am Montag bei einer Pressekonferenz in München berichteten.

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In München wurden kurz vor dem G7-Gipfel mehrere Polizeiautos bei einem Brandanschlag beschädigt.

Tausende Teilnehmer bei G7-Gipfel-Demonstartion am Samstag in München erwartet

Die Kundgebung in München gegen den G7-Gipfel hat vier Schwerpunkte: den Ausstieg aus fossilen Energien, Erhalt von Tier- und Pflanzenvielfalt, die soziale Gerechtigkeit auf dem Planeten und die Bekämpfung des Hungers.

„Wir erwarten, dass es eine friedliche, eine bunte und eine schöne Demonstration wird“, sagte Uwe Hiksch, Anmelder der Kundgebung und Mitglied im Bundesvorstand der Naturfreunde. Beteiligt sind unter anderem noch der auf Online-Kampagnen spezialisierte Verband Campact, Greenpeace, Misereor und Brot für die Welt.

Der Demonstration durch die Münchner Innenstadt wird umrahmt von einer Auftakt- und Abschlusskundgebung, bei denen nach Stand vom Montag 22 kurze Reden sowie Live-Musikauftritte geplant sind. Der dreitägige Gipfel beginnt einen Tag später in Garmisch-Partenkirchen.

Die Polizei erwartet tausende Teilnehmer und einen schwarzen Block bei der Demonstration in München gegen den G7-Gipfel.

Demonstration in München gegen G7-Gipfel - Wo sich die Veranstalter nicht einig sind

Vollkommen einig sind sich die Veranstalter in ihrer Haltung zum G7-Treffen nicht: „Es ist wichtig, dass Länder zusammenkommen, die ganz klar zu Demokratie und Rechtsstaat stehen““, sagte Campact-Vorstand Christoph Bautz. Die G7 müssten aber eine „sehr andere Politik“ machen.

Hiksch hingegen bezeichnete den Gipfel als Treffen „imperialer Staaten“.

Einig sind sich die Veranstalter nach eigenem Bekunden aber in ihren Zielen. „Es geht darum, dass alle Menschen ein Recht auf Würde haben“, sagte Eva-Maria Heerde-Hinojosa von der katholischen Hilfsorganisation Misereor.

Wegen des G7-Gipfels in Elmau kommt es in München zu Einschränkungen im Verkehr, Tunnel-Sperrungen und Halteverboten sowie zu weiteren Demos. Ein Überblick...

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