Wasserschaden im WERK4

Geplatzte Wasserleitung in Berg am Laim

Das WERK4 des Werksviertels ist im Hintergrund zu sehen.
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14 Einsatzfahrzeuge waren im Einsatz, um das ausgetretene Wasser aufzunehmen.

In einem Hochhaus im Werksviertel hat eine kaputte Wasserleitung am vergangenen Sonntag großen Schaden angerichtet. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte der Feuerwehr München sowie dem Einsatz der Mieter des WERK4 wurden schlimmere Schäden verhindert. Auch Statiker gaben Entwarnung.

Ein enormer Wasserschaden hat im Werksviertel für einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz gesorgt. Am Sonntagmittag wurde ein Kleinalarmfahrzeug der Feuerwache zu einem Wasserschaden in die Atelierstraße alarmiert, wie die Feuerwehr mitteilte. Kurz bevor die Einsatzkräfte eintrafen, löste eingedrungenes Wasser in einem Feuermelder die Brandmeldeanlage des Gebäudes aus, wodurch automatisch ein Löschzug alarmiert wurde.

Das Verbindungsstück zweier Rohre, die Muffe, hatte sich in einem Technikraum im achten Obergeschoss gelöst. Dadurch traten bis zum Abstellen des Wassers zirka 50.000 Liter Wasser aus. In einem Raum stand das Wasser bis zu 1,20 Meter hoch. Um überhaupt Zugang zu dem Raum zu bekommen, musste mit einem Trennschleifer eine Öffnung geschaffen werden.

Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte vor Ort, die mit zwei Tauchpumpen und sechs Wassersaugern zeitgleich das Wasser aus dem Gebäude pumpten. In dem Hochhaus war teilweise der Strom ausgefallen. Der Einsatz dauerte rund sechs Stunden, der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Die Kletterhalle „Heavens Gate“, die vorsorglich geschlossen wurde, konnte am Montagnachmittag den Kletterbetrieb wieder aufnehmen. „Positiv hervorzuheben ist, dass alle im WERK4 ansässigen Mieter, die zuständigen Unternehmen hier im Viertel, sowie die Feuerwehr gemeinsam schnell gehandelt haben. So konnten schlimmere Schäden verhindert werden. Wir danken vor allem der Feuerwehr München für ihren engagierten Einsatz vor Ort,“ erklärt Josef Glasl, Sprecher der Unternehmensfamilie des Werksviertels.

Roman Wintz

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