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Angriff aus heiterem Himmel am Hauptbahnhof München ‒ Einfahrender Zug muss Schnellbremsung einleiten

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Angriff am Hauptbahnhof
Angriff aus heiterem Himmel am Hauptbahnhof München. (Symbolbild) © Bundespolizei München

Bei einem völlig unerwarteten Angriff durch einem Betrunkenen ging ein Mann am Münchner Hauptbahnhof zu Boden und ein einfahrender Zug wurde zur Schnellbremsung gezwungen.

Die Deutsche Bahn alarmierte am Donnerstagmorgen die Bundespolizei und berichtete von einem Angriff auf eine 57-Jährigen. Der Mann ging dabei am Bahnsteig zu Boden und ein einfahrender Zug musste eine Schnellbremsung einleiten.

Den Polizisten vor Ort stellte sich die Situation laut Pressemitteilung wie folgt dar: „Ein 57-Jähriger aus Nehms (Kreis Segeberg / Schleswig-Holstein) wartete gemeinsam mit seiner Frau und seinem 32-jährigen Sohn am Bahnsteig auf den Zug, als ihn der stark alkoholisierte Mühldorfer wuchtig mit beiden gestreckten Armen von hinten gegen seinen Rücken stieß, sodass dieser nach vorne strauchelte.“

Um den betrunkenen Angreifer von sich abzuhalten, habe sich der 57-Jährige gewehrt. Bei dem anschließenden Gerangel ging der Ältere zu Boden und blieb kurz vor der Bahnsteigkante liegen.

Der Lokführer eines einfahrenden Zuges leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Zusätzlich zu dem körperlichen Angriff, habe der Oberbayer den Norddeutschen noch beleidigte.

Plötzlicher Angriff eines Betrunkenen auf Norddeutschen am Hauptbahnhof München

Der Angriff auf sei völlig unerwartet gekommen, zwischen dem beiden Männer bestehe keinerlei Verbindung. Der 57-jährige Norddeutsche trug durch die Attacke keine sichtbaren Verletzungen davon.

Die hinzukommenden Bundespolizisten nahmen den Mann, der bereits wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten ist, vorläufig fest, wobei sich dieser zur Wehr setzte.

Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2 Promille. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Blutentnahme an. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte der Mann seinen Weg fortsetzen. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Bundespolizei München/jh

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