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Hauptbahnhof München nach Drohung gesperrt: Mann will sich anzünden ‒ Polizei-Spezialkräfte durchsuchen Gepäck

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Von: Jonas Hönle

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Nach einer Drohung sperrte die Polizei den Hauptbahnhof München am Eingang zur Bayerstraße.
Nach einer Drohung sperrte die Polizei den Hauptbahnhof München am Eingang zur Bayerstraße. © Bundespolizei München

Nachdem ein Mann am Hauptbahnhof München eine Drohung gegenüber der Polizei äußerte, sperrte die den Eingang zur Bayerstraße und Spezialkräfte durchsuchten sein Gepäck.

Die Polizei sperrte am Montagabend den Eingang am Hauptbahnhof München zur Bayerstraße, da Spezialkräfte das Gepäck eines Mannes intensiv untersuchen mussten. Der Tatverdächtige gab zuvor an, dass er sich anzünden möchte.

Polizei sperrt Hauptbahnhof München nach Drohung - Mann will sich anzünden

Laut Bericht der Bundespolizei ging ein 29-Jähriger aus der Republik Jemen gegen 17.50 Uhr auf Polizisten zu und stieß die Drohung aus. Die Beamten trennten den Mann daraufhin von seinem Gepäck (ein Reisekoffer, ein Rucksack und eine Papiertüte) und nahmen ihn in Gewahrsam.

Der Bereich des Hauptbahnhofs München wurde daraufhin weiträumig abgesperrt. Im Bereich des Eingangs Bayerstraße wurden die Rollgitter heruntergelassen und der Zugang komplett gesperrt.

An der Bayerstraße ließen die Beamten den Rollladen zum Hauptbahnhof herunter.
An der Bayerstraße ließen die Beamten den Rollladen zum Hauptbahnhof herunter. © Bundespolizei München

Spezialkräfte der Polizei untersuchten im Anschluss das Gepäck und konnten schnell Entwarnung geben. Den Angaben nach befand sich in der Papiertüte ein zu ¾ mit Petroleum gefüllter, handelsüblicher Fünf-Liter-Tankkanister. Im Koffer und im Rucksack fanden die Beamten Reiseutensilien wie Kleidung und Hygieneartikel.

Nachdem die Polizei den Mann von seinem Gepäck trennte, fanden Spezialkräfte den gefüllten Kanister.
Nachdem die Polizei den Mann von seinem Gepäck trennte, fanden Spezialkräfte den gefüllten Kanister. © Bundespolizei München

Hauptbahnhof München am Eingang Bayerstraße nach Drohung gesperrt

Rund 50 Einsatzkräfte von Bundespolizei und Deutsche Bahn Sicherheit waren im Einsatz. Gegen 18:45 Uhr wurden die Sperrungen aufgehoben und der Zugang Bayerstraße wieder freigegeben.

Reisende konnten über den gesamten Zeitraum den Hauptbahnhof an anderen Stellen betreten. Der Zugverkehr war von den polizeilichen Maßnahmen nicht betroffen.

Für den Tatverdächtigen wird derzeit dessen Hintergrund sowie eine mögliche Einlieferung in eine psychiatrische Klinik geprüft.

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