Wechsel an der Spitze der PI 44

Hermann Eschenbecher ist neuer Leiter der Polizei in Moosach und Allach-Untermenzing

Hermann Eschenbecher leitet seit dem 1. August die Polizeiinspektion 44. Er ist damit für die Stadtbezirke Moosach und Allach-Untermenzing zuständig.
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Hermann Eschenbecher leitet seit dem 1. August die Polizeiinspektion 44. Er ist damit für die Stadtbezirke Moosach und Allach-Untermenzing zuständig.

Die Polizeiinspektion 44 hat einen neuen Leiter. Hermann Eschenbecher ist nun für die Sicherheit der Bürger in Moosach und Allach-Untermenzing zuständig.

Moosach/Allach-Untermenzing - Fotos und Erinnerungen sind bereits an den Wänden und auf dem Schreibtisch verteilt. Dennoch hat Hermann Eschenbecher noch einiges vor an seinem neuen Arbeitsplatz. Der 57-Jährige leitet seit August die für Moosach und Allach-Untermenzing zuständige Polizeiinspektion 44. Er folgt auf Nikolaus Brönner, der im November 2020 in Ruhestand gegangen war.

Hermann Eschenbecher ist neuer Leiter der Polizeiinspektion 44 für Moosach und Allach-Untermenzing

Eschenbecher war zuvor unter anderem über zehn Jahre in der Polizei-Abteilung des Bayerischen Innenministeriums und zuletzt vier Jahre als Leiter der Dienststelle in Neufahrn bei Freising tätig. Der Wechsel nach Moosach habe persönliche Gründe. „Mein Vater hat früher in der Moosacher Dienststelle gearbeitet. Zudem kann ich hier zum Polizeirat und -oberrat aufsteigen.“

Der begeisterte Motorrad-Fahrer hat sich bereits mit Problemen im neuen Einsatzgebiet befasst: „Wir hatten öfter Vorfälle mit gewalttätigen Jugendlichen am Moosacher Bahnhof. Dabei haben wir auch das Gespräch mit den Eltern gesucht, statt nur Strafen auszusprechen. Das hat geholfen, es ist nun ruhiger.“

Hermann Eschenbecher, Moosachs neuer PI-Leiter, ist großer Fan von Motorrädern. Modelle der Zweiräder dürfen daher am Schreibtisch nicht fehlen. Raser verurteilt er aber scharf.

Weitere Themen hat der Erste Polizeihauptkommissar auch schon im Blick: „Wir beobachten die Auto-Poser-Szene entlang der Max-Born- und der Triebstraße, die sich früher oft an der dortigen Allguth-Tankstelle getroffen hat. Ich finde, dass man Raser durchaus schärfer bestrafen sollte.“

Auch mit Bürgern will der 57-Jährige ins Gespräch kommen: „Ich finde es besser, Probleme persönlich als per E-Mail zu klären.“ Dafür werde er sich auch bei der Moosacher Bürgerversammlung am Donnerstag, 7. Oktober, Zeit nehmen.

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