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Immobilien-Studie: München ist nach Paris für Käufer am teuersten ‒ und liegt bei Mieten in Deutschland vorn

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Von: Jonas Hönle

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Ein Paar besichtigt mit einer Maklerin eine Wohnung.
München ist für immobilien-Käufer nach Paris am teuersten - und liegt damit noch vor London. (Symbolbild) © Tobias Hase/dpa

Eine Immobilien-Studie zeigt: München ist nach Paris für Käufer am teuersten - und liegt vor London. Auch bei den Mieten in Deutschland liegt die Landeshauptstadt vorn.

Schlechte Nachrichten für Immobilien-Käufer in München. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Deloitte ist die bayerische Landeshauptstadt die zweitteuerste Stadt in Europa - nach Paris und vor London.

Den Angaben nach ist die „Neubautätigkeit in Deutschland weiterhin eher unterdurchschnittlich im europäischen Vergleich“ und auch die Mieten sollen im nächsten Jahr weiter steigen.

Immobilien-Studie: München ist nach Paris für Käufer am teuersten - London auf Platz drei

In der am Freitag veröffentlichten Branchenstudie hatten die Experten die Daten aus 68 ausgewählten Großstädten in 23 europäischen Ländern vergleichen.

In München mussten Käufer einer neuen Wohnung laut Deloitte im vergangenen Jahr durchschnittlich 10 500 Euro pro Quadratmeter zahlen. Nur Paris war mit 13 462 Euro noch teurer.

Deutlich darunter lagen London, Oslo und Frankfurt mit rund 8400 Euro, Amsterdam (7600 Euro) und Kopenhagen (7300 Euro). In Hamburg bezahlten Käufer laut Deloitte 6900, in Berlin 6500 Euro pro Quadratmeter.

Günstig war es dagegen in den bulgarischen Großstädten Varna und Burgas am Schwarzen Meer: Dort waren neue Wohnungen im Durchschnitt für rund 900 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Immobilien-Studie in Europa - München bei Mieten auf Platz 10

Bei den Monatsmieten war Paris ebenfalls am teuersten mit durchschnittlich 29,10 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Oslo, London und Amsterdam. 

München kam auf Platz zehn mit 18,90 Euro. Für Frankfurt ermittelte Deloitte 15,90, für Berlin 14,30 und für Hamburg 13,60 Euro durchschnittliche Miete pro Quadratmeter.

Real Estate Leader Michael Müller sagte, europaweit seien die Preise für Bauleistungen gestiegen. Gestörte Lieferketten und knappes Baumaterial erhöhten die Risiken in der Planung und Abwicklung von Bauvorhaben. Personalmangel und die allgemeine Inflation trieben die Baupreise weiter. Steigende Zinsen könnten die Nachfrage und den Preisanstieg aber bremsen.

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