Nach dem Test geht‘s zum Badespaß

Saisoneröffnung in den Freibädern in München und Haar

Jetzt ging plötzlich alles ganz schnell: Am gestrigen Freitag haben die Münchner Freibäder und das Haarer Freibad – zur Freude von Haars Bäderchef Sante Ciavarella (links) und Bürgermeister Andreas Bukowski – die diesjährige Badesaison eröffnet. Wegen der Corona-Pandemie gelten aber auch in diesem Jahr besondere Regeln wie eine Testpflicht.
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Jetzt ging plötzlich alles ganz schnell: Am gestrigen Freitag haben die Münchner Freibäder und das Haarer Freibad – zur Freude von Haars Bäderchef Sante Ciavarella (links) und Bürgermeister Andreas Bukowski – die diesjährige Badesaison eröffnet. Wegen der Corona-Pandemie gelten aber auch in diesem Jahr besondere Regeln wie eine Testpflicht.

Am gestrigen Freitag hat die Münchner Sommerbadsaison begonnen: Schyrenbad, Dantebad, Prinzregentenbad, Maria Einsiedel, Ungererbad, Michaeli- und Westbad haben ihre Pforten für die Besucher geöffnet. Das gleiche gilt für das Haarer Freibad.

Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Mit dem Beginn der Pfingstferien dürfen die Bäder öffnen. Was für eine schöne Nachricht. Ich wünsche allen Besuchern ganz viel Spaß. Und für die kleinen Wasserratten noch eine weitere gute Nachricht: bis zwölf Jahre ist der Eintritt frei.“ Nicole Gargitter und Clara Kronberger freuen sich auf ihre erste Saison als Bäderchefinnen: „Nun kann es losgehen mit dem Badespaß. Da die Mitarbeiter schon seit April die Auswinterungsarbeiten in unseren Sommerbädern umgesetzt haben, sind wir zum Start bereit. Wir freuen uns alle sehr auf die Gäste. Wir bitten um Verständnis, dass auch diese Saison unter besonderen Vorzeichen läuft“

Allerdings gelten auch in diesem Badesommer spezielle Regeln. Im Wesentlichen gelten für den Freibadbesuch die Regeln, die coronabedingt schon in der Saison 2020 gegolten haben: Das Besucherkontingent für jedes Bad ist aufgrund der Infektionsschutzvorgaben begrenzt. Für den Zutritt ist daher vorab eine Online-Reservierung notwendig. Diese gibt es unter www.swm.de/m-baeder. Weitere aktuelle Zugangsvoraussetzung ist neben der Online-Reservierung, die zum Ticketkauf an der Bäderkasse vorgezeigt wird, nach derzeitigem Stand ein aktuelles negatives Testergebnis (ein Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden), der Nachweis des vollständigen Impfschutzes (ab 14 Tage nach abschließender Impfung) oder im Falle einer überstandenen Covid-19-Infektion der Nachweis des positiven PCR-Testergebnisses, welches mindestens 28 Tage alt und nicht älter als sechs Monate ist. Außerdem gilt auf dem gesamten Gelände FFP2-Maskenpflicht.

Die Preise für die Freibäder bleiben in der Zeit der coronabedingten Ausnahmesituation stabil und gerundet wie 2020. Neu in diesem Jahr: Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Eine Reservierung ist jedoch für alle Badegäste verpflichtend, also auch für Babys und Kleinkinder, für Kinder, die keinen Eintritt zahlen müssen oder den Ferienpass nutzen sowie für München-Pass-Inhaber und Begleitpersonen von Schwerbehinderten. Alle Informationen zur Sommerbadsaison 2021 haben die SWM auf www.swm.de/m-baeder zusammengefasst.

Freuen können sich aber auch die Haarer Wasserratten. Die Gemeinde hat schnell auf den Beschluss des bayerischen Kabinetts reagiert und ebenfalls am Freitag den Startschuss für die diesjährige Badesaison gegeben. „Wir standen quasi schon in den Startlöchern und so gelingt uns dieses Jahr eine Punktlandung“, freut sich Bürgermeister Andreas Bukowski. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 20 Uhr. Die maximale Zahl der Badegäste beträgt 650 Personen auf dem Gelände. Es dürfen höchstens 80 Personen gleichzeitig im Schwimmerbecken sein, 30 im Nichtschwimmerbereich. Das Planschbecken steht leider nicht zur Verfügung, weil sich die Sanierung verzögert. Es gibt keine Zeitbegrenzung für den Aufenthalt im Bad.

Das Haarer Freibad betreten dürfen Personen mit einem negativen Test (PCR maximal 48 Stunden alt, Schnelltest 24 Stunden). Ohne Test ist ein Impfpass mit zweiter Impfung plus 14 Tage oder ein Attest des Arztes über eine überstandene Covid-19-Infektion nicht älter als sechs Monate erforderlich.

Die   Kontaktdatenerfassung erfolgt über die Anwendung „Darf­ichrein“ wie im Rathaus. Wer kein Smartphone hat, dem wird vor Ort geholfen.

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