Trotz Corona

Immobilienpreise steigen ‒ Ein Quadratmeter im Landkreis München kostet jetzt mehr als in der Landeshauptstadt

Ein Haus mit einem „zu verkaufen“ Schild.
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Ein Haus mit einem „zu verkaufen“ Schild.

Der Landkreis München ist hat die Landeshauptstadt überholt - zumindest bei den Immobilienpreisen. Auch während Corona sind die Preise für einen Quadratmeter rasant gestiegen.

  • Die Immobilienpreise steigen trotz Corona immer weiter.
  • Das Münchner Umland gehört zu den teuersten Regionen in Deutschland.
  • Ein Quadratmeter im Landkreis München kostet mehr als in der Landeshauptstadt.

Seit Jahren steigen die Preise für Immobilien, daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Laut einer Studie der Sparda Bank ist auch in der Zukunft keine Trendumkehr zu erwarten. Die aktuelle Untersuchung „Wohnen in Deutschland 2021“ zeigt, dass in der Pandemie vor allem das Umland von großen Städten an Attraktivität gewonnen hat.

Auch im Landkreis München steigen die Immobilienpreise und haben die der Landeshauptstadt überholt. Kostete der Quadratmeter im Jahr 2020 noch durchschnittlich 6.314 Euro, stieg der Preis im letzten Jahr auf 8.301 Euro.

Ein Trend, der sich auch im restlichen Oberbayern erkennen lässt: Sieben der zehn teuersten Regionen in Deutschland sind Landkreise – alle liegen im Großraum München.

Der Bundesdurchschnitt liegt derzeit bei 2.686 Euro pro Quadratmeter, so das Ergebnis der Studie.

Immobilienpreise steigen trotz Corona - Landkreis München überholt Landeshauptstadt

Seit 2005 sind die Preise in allen untersuchten Städten und Landkreisen durchschnittlich um 75,3 Prozent gestiegen.

Berlin verzeichnet dabei mit 165,7 Prozent den größten Preisanstieg in der Bundesrepublik. Auf Platz vier landet der Landkreis München mit 138,6 Prozent.

Auch wenn die Preise in den vergangenen drei Jahren im Umland durchschnittlich stärker ansteigen als in den Metropolen selbst, sind die eigenen vier Wände in Deutschland auf dem Land dennoch derzeit etwa 47 Prozent günstiger als in der Stadt.

Das gilt jedoch nicht den Großraum München, wo es in jüngster Vergangenheit den größten Unterschied in der Preissteigerung zwischen Metropole und Umland gegeben hat (16,8 Prozent im Umland versus 4,3 Prozent in der Metropole).

Sparda Bank/jh

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