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Waffenverbot an LMU in München ‒ Universität verzichtet auf Einlasskontrollen für Studenten

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Von: Jonas Hönle

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Studenten vor Ludwig-Maximilians-Universität.
An der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München gilt nun ein Waffenverbot, aber keine Einlasskontrollen für Studenten. © Felix Hörhager/dpa

Nachdem ein Student mit einer Schreckschusswaffe in einer Vorlesung einen Polizei-Einsatz auslöste, beschließt die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) ein Waffenverbot.

Nach einem Polizeieinsatz wegen einer Schreckschusswaffe im Hörsaal gilt nun auch an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München ein Waffenverbot. Dafür sei die Hausordnung geändert worden, teilte die Universität laut dpa mit.

Nachdem Anfang November ein Student legal mit einer Schreckschusspistole zu einer Vorlesung der LMU gekommen war, hatten andere bayerische Hochschulen, wie die TU München, bereits ihre Hausordnungen geändert oder dies angekündigt.

Nach Vorfall mit Schreckschusswaffe - LMU München beschließt Waffenverbot

„Rechtlich und inhaltlich war das nicht ganz einfach, weil man Ausnahmen regeln muss“, sagte LMU-Präsident Bernd Huber dem „Münchner Merkur“ (Mittwoch). „Wenn etwa der Bundespräsident zu Gast ist, dann können wir ja wohl kaum seinen Leibwächtern verbieten, eine Waffe zu tragen.“ Ausgenommen von der neuen Regelung sind unter anderem auch Polizei und Sicherheitskräfte.

+++ Mit Waffe im Restaurant: Polizei-Großeinsatz mit 17 Streifen +++

Auf Einlasskontrollen müssten sich die Studierenden wegen des Waffenverbots aber nicht einstellen, betonte Huber. „Die Uni ist ein offener Ort und soll es auch bleiben. Das würde den Charakter unserer Universität grundlegend verändern.“

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