Verzicht auf Radweg

Maxvorstadt: Erste Pläne für die Umgestaltung der Augustenstraße liegen vor

Bald mehr Platz für Fußgänger: Der Radverkehr an der Augusten­straße soll künftig auf die Fahrbahn verlegt werden.
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Bald mehr Platz für Fußgänger: Der Radverkehr an der Augusten­straße soll künftig auf die Fahrbahn verlegt werden.

Erste Pläne für eine Umgestaltung der Augustenstraße liegen jetzt vor. Der Bezirksausschuss drängt auf eine zügige Umsetzung.

  • Die Augustenstraße soll umgestaltet werden - eine Langzeitforderung des Bezirksausschusses.
  • Jetzt liegen erste Pläne der Stadt vor.
  • Die Lokalpolitiker drängen auf eine baldige Umsetzung.

MAXVORSTADT Eine Umgestaltung der Augustenstraße, wie sie der BA seit Jahren fordert, macht Fortschritte. Jetzt gibt es erste Pläne der Verwaltung, zu denen das Lokalgremium in seiner jüngsten Sitzung Stellung genommen hat. Der Radverkehr soll demnach auf die Straße verlegt werden, auf der gesamten Länge künftig Tempo 30 gelten.

Maxvorstadt: Erste Pläne für die Umgestaltung der Augustenstraße liegen vor

Freude herrscht im BA darüber, dass sich bei dem Thema nun endlich etwas tut. Dennoch wollen die Lokalpolitiker darauf drängen, dass die Maßnahmen auch zeitnah umgesetzt werden. „Nicht dass die Planung jetzt für 15 Jahre in die Schublade kommt“, betont BA-Chefin Svenja Jarchow-Pongratz (Grüne) im Gespräch mit Hallo. Eine genaue Vorstellung, an welcher Stelle damit begonnen werden kann, haben die Viertelvertreter ebenfalls schon. Und zwar mit dem Abschnitt zwischen der Gabelsberger- und Theresienstraße, da dieser Bereich am stärksten frequentiert sei.

Augustenstraße: Mehr Platz für Fußgänger, neue Radl-Stellplätze

Zudem gibt es eine Reihe an zusätzlichen Forderungen. Beispielsweise dass es an der Heß-, Ziebland-, Steinheil- und Rottmannstraße – sprich den verkehrsreichen Stellen und Schulwegen – unbedingt Querungshilfen wie Zebrastreifen geben soll. Außerdem – wo möglich – konsumfreie Sitzgelegenheiten und Baumpflanzungen. Insgesamt 70 Parkplätze sollen durch die geplante Umgestaltung wegfallen – zum Unmut der CSU. Die BA-Chefin sieht das weniger problematisch. 25 Parkplätzen würden zu befristeten Lieferzonen umgewandelt werden. „Auch so etwas braucht es an der Augustenstraße.“ Zudem müsse man sehen, was stattdessen kommt: mehr Platz auf den Gehwegen sowie neue Radstellplätze.

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