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Bürgerversammlung für Milbertshofen-Am Hart: Verkehrsthemen überwiegen - Neues zur Sicherheit im Stadtbezirk

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Von: Benedikt Strobach

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Vor zwei Wochen starb ein 18-Jähriger an seinen Stichverletzungen nach einer Massenschlägerei am Korbinianplatz. Einen Verdächtigen hat die Polizei bereits gefasst. Nach einem Zweiten wird noch gefahndet.
In der Bürgerversammlung für Milbertshofen-Am Hart wurde der aktuelle Sicherheitsbericht der Polizei präsentiert. © dpa

Bei der Bürgerversammlung in Milbertshofen gibt es zur Sicherheit im Stadtbezirk gute Neuigkeiten von der Polizei - aber Ärger auf den Straßen...

Milbertshofen-Am Hart - Vom „Mauerblümchen“ mit Industrie- und Brachflächen zu „einem der lebenswertesten Stadtbezirke Münchens“ – so resümierte BA-Chef Fredy Hummel-Haslauer (SPD) die Entwicklung von Milbertshofen-Am Hart bei der Bürgerversammlung. Der BA-Chef nannte als „spannende Themen“ etwa die Umgestaltung des BMW-Stammwerks und die Neuordnung des Gewerbebands am Frankfurter Ring. Zudem komme das Park­raummanagement für Milbertshofen und das Olympia­dorf im Jahr 2024.

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Bürgerversammlung Milbertshofen-Am Hart: Verkehr bleibt dominierendes Thema - Neues zur Sicherheit

Dann präsentierte Thomas Nölle, Leiter der Polizeiinspektion 43, den Sicherheitsbericht. „Die Anzahl der Straftaten im Bezirk ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken.“ Auch stadtweit liege man unter dem Durchschnitt. Verkehrsunfälle – ausgenommen der Mittlere Ring – seien ebenfalls rückläufig. Die erfreulichste Nachricht: Die Maßnahmen zur Bewältigung der Probleme mit Jugend-Gruppierungen greifen. „Seit Anfang Juni nehmen die Vorfälle ab“, sagte Nölle.

Danach folgten 26 Anträge und Anfragen der Bürger. Das Hauptthema: der Verkehr. Mehr Kontrollen für Radfahrer, E-Scooter und illegal abgestellte Autos, zu kurze Grünphasen an Ampeln, eine Verbesserung der Barrierefreiheit beim Busbahnhof Am Hart sowie eine sichere Fußgängerquerung vom Lieber- über den Humannweg in die Weyprechtstraße waren einige der Forderungen. Nölle versprach, sich der Kontrollen anzunehmen. Die MVG werde die Anregung zur Barrierefreiheit überprüfen, sagte ein Vertreter.

Ein weiteres Thema, das die Bürger beschäftigte, waren die leerstehenden Container am Bernays­park. Diese – ursprünglich für Geflüchtete vorgesehen, aber nie eingesetzt – sollten entfernt oder zumindest der weitere Plan dafür erklärt werden. Jedoch war kein Vertreter der Gartenbauabteilung anwesend. Also blieb dieser Punkt unbeantwortet.

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