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Missbrauch in Münchner Kinderheimen: Erste Betroffenen melden sich bei Kommission ‒ Soforthilfen sollen kommen

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Von: Jonas Hönle

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Der Tatverdächtige kooperierte über seinen Anwalt.
25 Betroffene haben sich an die Kommission zur Aufarbeitung des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in Kinderheimen gewandt. © Symbolfoto: dpa

Bei der Kommission für die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in städtischen Kinderheimen in München haben sich die ersten Betroffenen gemeldet.

Nach den Vorwürfen des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in Münchner Kinderheimen haben sich in den ersten sechs Wochen 25 Personen bei der neu eingerichteten Anlaufstelle für Betroffene gemeldet.

Wie das Sozialreferat München am Donnerstag mitteilte, würden die ersten Soforthilfen im September ausbezahlt.

München: 25 Betroffene melden sich bei Kommission für die Aufarbeitung des Missbrauchs in Kinderheimen

Im Mai hatte die Stadt München erklärt, 800 000 Euro Soforthilfen für ehemalige Heimkinder zur Verfügung zu stellen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch geworden sind.

Die Stadt hatte eigens eine Kommission eingerichtet, die Gewalt und Missbrauch in städtischen Kinderheimen sowie Adoptiv- und Pflegefamilien aufarbeitet. Im Juli begann die neue Anlaufstelle für Betroffene mit ihrer Arbeit.

Ignaz Raab, Vorsitzender der Kommission, sagte: „Uns war ein zügiger Start der Anlaufstelle mit Blick auf die Betroffenen sehr wichtig, damit wir uns den Fragen der Betroffenen so schnell wie möglich widmen und die nötige Hilfe anbieten können.“

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