Täter wurde verhaftet

München: 28-Jähriger bedrängt Rentnerin am Hauptbahnhof - 71-jähriger Passant eilt zur Hilfe

Eingang vom Münchner Hauptbahnhof bei Sonnenschein.
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Am Hauptbahnhof kam es zu einem unschönen Vorfall: ein 28-Jähriger bedrängte dort eine 80-Jährige sexuell.

Unschöne Szenen am Münchner Hauptbahnhof: Ein 28-Jähriger hat eine Rentnerin bedrängt. Ein aufmerksamer Passant wurde auf den Vorfall aufmerksam und alarmierte die Bundespolizei.

  • Am Münchner Hauptbahnhof wurde eine 80-Jährige von einem 28-Jährigen sexuell bedrängt.
  • Ein aufmerksamer Passant alarmierte daraufhin die Bundespolizei.
  • Der Täter wurde inzwischen verhaftet.

München/Hauptbahnhof - Ein 71-Jähriger aus dem Landkreis München sag am Donnerstag, 9. September, gegen 5.45 Uhr, wie ein 28-Jähriger mit Wohnsitz in München eine 80-Jährige aus München am Hauptbahnhof im Bereich der Schließfächer bedrängte. Ihm kam die Situation auffällig und sonderbar vor. Er ging in die Nähe der beiden und hörte auch, wie die Frau verbal eine Abneigung in Bezug auf die Situation äußerte. Daraufhin alarmierte er die Bundespolizei. Als diese dort eintrafen, hatte sich der 28-Jährige bereits entfernt. Die Frau war unverletzt und die ersten Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der 28-Jährige die Frau in eine dortige Ecke drängte und Handlungen vornahm, die in einem sexuellen Kontext standen.

München: Polizei fasst 28-Jährigen, der Rentnerin am Hauptbahnhof bedrängt hat

Weitere Ermittlungen führten zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Wenige Stunden später konnten Beamte der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) den 28-Jährigen in seiner Wohnung in München antreffen und vorläufig festnehmen. Er wurde wegen einer sexuellen Nötigung angezeigt und am nächsten Tag dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am Freitagabend: Ein Unbekannter griff eine 34-Jährige Münchnerin an und verging sich an ihr. Bislang hat die Polizei den Täter nicht gefunden und bittet deshalb um Hinweise.

Quellen: Polizei München/kf

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